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Notfall

Unterstützung für die Rettungs-Crews

Die Landeplatzhelfer am Klinikum St. Marien stehen Piloten und deren Crews beiseite. Die Helfer arbeiten freiwillig.

Die Landeplatzhelfer sorgen auf dem Dachlandeplatz des Klinikums St. Marien für Sicherheit. Foto: Klinikum/Gräß
Die Landeplatzhelfer sorgen auf dem Dachlandeplatz des Klinikums St. Marien für Sicherheit. Foto: Klinikum/Gräß

Amberg.Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn. Drei schwer verletzte Menschen, einer davon so schwer, dass schnelle Hilfe gefragt ist. So schnelle Hilfe, dass der Krankenwagen auf dem Landweg zu langsam ist. Ein Rettungshubschrauber bringt den Verletzten ins Klinikum St. Marien in Amberg. Sicherlich zählt in Momenten wie diesem die medizinische Hilfe am meisten. Doch um die zu garantieren, muss einiges im Hintergrund reibungslos ablaufen, wie beispielsweise die Landung auf dem Dach des Klinikums. Und darum kümmern sich am Klinikum St. Marien Amberg insgesamt 30Landeplatzhelfer.

Sie sorgen dafür, dass der Patient samt Crew sicher landet. „Wir bekommen immer wieder die Rückmeldung der Piloten und der Crew, dass hier am Klinikum alles sehr gut organisiert ist“, freut sich Marc Bigalke, der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme am Klinikum. „Viele Piloten schwärmen von der baulichen Ausführung – so ein Dachlandeplatz ist einfach etwas Besonderes. Und auch die immer hilfsbereiten und freundlichen Landeplatzhelfer werden immer wieder gelobt. ‚Da setzt das Klinikum Amberg einen ganz neuen herausragenden Standard, der bundesweit seines gleichen sucht.“

Mitarbeiter werden speziell geschult

Rund um die Uhr sind zwei Landeplatzhelfer im Dienst. Allesamt tun dies freiwillig und zusätzlich zu ihren alltäglichen Aufgaben im Klinikum. „Unsere Landeplatzhelfer sind Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen. Sie werden für diese Aufgabe speziell geschult und übernehmen diese verantwortungsvolle Tätigkeit gerne“, erklärt Marco Bethmann, Leiter des Casemanagements am Klinikum und selbst Landeplatzhelfer und Ausbilder. Kommt vor einer Hubschrauberlandung eine kurze, prägnante Info aus der zentralen Notaufnahme, bleibt dem diensthabenden Landeplatzhelfer nur wenig Zeit, um sich auf den Landplatz im siebten Stock des Neubaus zu begeben. Hauptaufgabe der Landeplatzhelfer ist es dort, die Sicherheit auf dem Landedeck zu gewährleisten. „Das heißt, wir kontrollieren routinemäßig die Dachlandefläche und die vorhandene Sicherheitstechnik. Bei einer Landung kümmern wir uns um die Absicherung der Landefläche, die Einsatzbereitschaft der Löschanlagen, schalten die Befeuerungslichter ein und überwachen die grundsätzliche Technik“, so Marco Bethmann.

Weitere Hilfe beim Transport

Ist der Hubschrauber gelandet, muss gewartet werden, bis alle Rotoren abgeschaltet sind. Ist dies der Fall, bieten die Landeplatzhelfer weitere Hilfe zum sicheren Patiententransport an. So können sie der Crew beispielsweise eine spezielle Liege mit Luftbereifung zur Verfügung stellen.

Auch kommt es darauf an, woher Pilot und Crew kommen: Waren sie schon öfter im Klinikum? Oder kommt das Team von weiter her und ist zum ersten Mal auf dem Dachlandeplatz? Dann steht der Landeplatzhelfer auch wegweisend zur Seite.

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