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Region Amberg
Sonntag, 27. Mai 2018 28° 3

Engagement

Viele Hilfen für kranke Kinder

Der Amberger Förderverein FLIKA sorgt mit verschiedenen Projekten und Veranstaltungen für wichtige Unterstützung.

FLIKA-Vorsitzende Margit Meier im Gespräch mit einer FLIKA-Mitarbeiterin Foto: Klinikum/Gräß

Amberg.Der Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg, kurz FLIKA, ist auch im vergangenen Jahr sehr aktiv gewesen. Das war jetzt das Fazit bei der Mitgliederversammlung. „Unsere Projekte werden gut angenommen“, so die 1. Vorsitzende des Vereins, Margit Meier. „Das zeigt, dass die Angebote, die FLIKA unterstützt, auch tatsächlich gebraucht werden.“

Eines dieser Angebote ist FLIDIABS, ein Gruppentreff für Kinder und Jugendliche, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. FLIDIABS will den Betroffenen und ihren Familien Hilfestellung im Alltag bieten und über wichtige aktuelle Neuerungen informieren.

„Außerdem ist unser Gruppentreff eine gute Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen“, so Margit Meier. „Wir treffen uns jeden 1. Mittwoch im Quartal: Besprochen werden die unterschiedlichsten Themen. Das geht vom losen Erfahrungsaustausch über Gesprächen darüber, wie man technische Geräte wie Insulinpumpen oder Reha-Maßnahmen beantragen muss bis hin zu Ernährungstipps.“

Neben den regelmäßigen Treffen organisiert FLIKA auch gemeinsame Aktivitäten wie das Grillfest oder die Frühjahrswanderung im vergangenen Jahr. „Für 2018 ist auch wieder ein Sommerfest geplant“, erzählte die 1. Vorsitzende. „Und eine Plättenfahrt mit Besuch des Piratenspielplatzes wird es im Mai geben.“

Eine Trauergruppe für Kinder

Im Herbst 2017 ist nach intensiver Bewerbung wieder die Kindertrauergruppe gestartet. „Dabei arbeiten wir eng mit dem Hospizverein Amberg zusammen“, erläuterte Margit Meier. Während des Jahres kamen immer wieder Anfragen aus dem Umfeld der Teilnehmer der Gruppe – von Angehörigen, Lehrern oder Erziehern beispielsweise.

Deshalb entstand die Idee, im November einen Vortrag für die Öffentlichkeit anzubieten. „Dazu haben wir im Vorfeld spezielle Fachstellen angeschrieben. Die Resonanz bei Erziehern und Sozialpädagogen war gut“, schilderte die Vorsitzende. „So gut, dass wir im März dieses Jahres eine neue Gruppe mit elf Kindern beginnen konnten.“ Für den Ausbau der Gruppenstunden sollen zusätzlich zu den derzeit drei ehrenamtlichen Betreuern ein oder zwei weitere Ehrenamtliche gewonnen werden. „Außerdem möchten wir unsere Kindertrauerbegleiter weiter fortbilden.“

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der Rechenschaftsbericht: „FLIKA war auch 2017 wieder sehr aktiv“, so Margit Meier. Im Januar konnte man mit Unterstützung der Sparkasse Amberg-Sulzbach wieder das alljährliche Kickerturnier ausrichten. Außerdem war der Förderverein beispielsweise beim Amberger Altstadtfest, beim Kinderfest oder beim Klinikums-Weihnachtsmarkt mit Ständen vertreten. Ende Juni wurde das zehnjährige Bestehen der „Sozialmedizinischen Nachsorge“ gefeiert, so Meier weiter.

Aktiv bei FLIKA

  • Kontakt

    Wer Interesse an einem der Angebote von FLIKA hat oder als ehrenamtlicher Helfer oder Mitglied den Verein unterstützen möchte, kann sich an Margit Meier wenden: Telefon (0 96 21) 38-12 02 oder E-Mail an meier.margit@klinikum-amberg.de.

  • Informationen

    Weitere Infos zu den Angeboten von FLIKA und zu den aktuellen Terminen finden Interessierte auch unter www.flika.de im Internet.

Viele Anschaffungen möglich

Daneben wurde bei verschiedenen Veranstaltungen übers Jahr verteilt für FLIKA gesammelt. „Wir sind sehr dankbar für die vielen Spenden“, freute sich die Vorsitzende. „Sie sind sehr wichtig für FLIKA. Nur durch sie schaffen wir es, unsere Arbeit und unsere Projekte auch in Zukunft zu finanzieren.“

Investiert wurden die Spenden im vergangenen Jahr beispielsweise in neue Möbel für das Kinder-Besuchszimmer im Klinikum, in die Fortbildung des Betreuungspersonals von FLIKA, in weitere Flaschenwärmer für die Kinderintensivstation, in neue Messgeräte und Sensoren für FLIDIABS oder in Weihnachtsgeschenke für Kinder aus sozial schwachen Familien. „Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die uns helfen, und an alle Spender, die uns und damit betroffenen Familien unterstützt haben“, so Margit Meier. Ohne diese Unterstützung könnte FLIKA die Arbeit für die kranken Kinder nicht leisten.

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