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Feier

Vielfalt verbindet Amberg mit der Welt

18 Menschen aus den verschiedensten Ländern haben nun den deutschen Pass. Das war Anlass für eine Feier im Amberger Rathaus.
Von Andreas Brückmann

18 Neubürger aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach erhielten bei der Eingliederungsfeier im Rathaus in Amberg die deutsche Staatsbürgerschaft. Überreicht wurden die Urkunden von Ambergs OB Michael Cerny und Landrat Richard Reisinger. Foto: Brückmann
18 Neubürger aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach erhielten bei der Eingliederungsfeier im Rathaus in Amberg die deutsche Staatsbürgerschaft. Überreicht wurden die Urkunden von Ambergs OB Michael Cerny und Landrat Richard Reisinger. Foto: Brückmann

Amberg.Amberg ist ja nicht nur seit der vergangenen Woche bekanntlich bunt. Die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach sind noch ein Stück bunter geworden: 18 Neubürger, zehn aus Amberg und acht aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, erhielten bei der Eingliederungsfeier im Amberger Rathaus am Freitagabend die deutsche Staatsbürgerschaft. Überreicht wurden die Urkunden von Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny und dem Amberg-Sulzbacher Landrat Richard Reisinger.

„Die Einbürgerung ist ein einmaliges Erlebnis im Leben. Sie alle haben sich entschieden, die Staatsbürgerschaft des Landes anzunehmen, in dem sie teilweise schon lange leben. Sie haben sich nochmals zu Deutschland bekannt, freiwillig und ganz bewusst. Und unser Land bekennt sich zu Ihnen. Das ist ein Grund zu feiern“, hob Cerny hervor.

„Die Einbürgerung ist ein einmaliges Erlebnis im Leben.“

Oberbürgermeister Michael Cerny

Wichtig für den Amberger Rathauschef war auch zu betonen: „Ihre Lebensgeschichten sind so unterschiedlich wie die Gründe und Wege, die sie hierhergeführt haben. Einige sind hier geboren und aufgewachsen. Andere kamen als Arbeiter, als Führungskräfte, als Wissenschaftler. Manche sind vor Gewalt und Unterdrückung geflohen, andere suchten ein besseres und freieres Leben für sich und ihre Kinder, wieder andere folgten einfach dem Glück und der Liebe.“

Die Neubürger

  • Herkunftsländer:

    Die Neubürger kommen aus Griechenland, Indien, Spanien, Mexiko, Polen, Moldau, Irak, Russland, China, Großbritannien, Rumänien, Chile und Thailand.

  • Neue Heimat:

    Anwesend waren auch die Bürgermeister der Landkreiskommunen, in denen die Neubürger eine Heimat gefunden haben: Neben Amberg sind das Schmidmühlen, Ammerthal, Sulzbach-Rosenberg, Hirschau und Poppenricht.

Von den 18 Neubürgern haben 16 bereits im Lauf des Jahres den deutschen Pass erhalten. Nun wurden noch an eine aus Polen stammende und in Ammerthal wohnende Frau sowie an ein junges Mädchen aus dem Irak, das die Integrationsklasse an der Luitpoldschule besucht, die Einbürgerungsurkunden überreicht. Irma Axt, die als Übersiedlerin an der Volkshochschule des Landkreises seit Jahren Integrationsarbeit leistet, hatte als kleines Willkommensgeschenk für alle Neubürger unter anderem ein bayerisches Kochbuch mitgebracht.

„Lassen Sie uns also gemeinsam mutig sein und unser Land voranbringen, ganz gleich, woher wir kommen.“

Oberbürgermeister Michael Cerny

„Ihr Wunsch nach Einbürgerung ist ein schönes Zeichen dafür, dass Sie sich hier wohlfühlen, dass Sie hier eine Zukunft sehen für sich und Ihre Familie“, betonte Cerny, der mit Reisinger alle Neubürger im Verlauf der Feier abwechselnd vorstellte. „Und diese Zuversicht, die tut wirklich gut. Lassen Sie uns also gemeinsam mutig sein und unser Land voranbringen, ganz gleich, woher wir kommen“, so der Amberger Rathauschef. Richard Reisinger gab ihnen abschließend augenzwinkernd den Rat mit auf den Weg: „Sie müssen nicht deutscher werden als wir Deutsche.“

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