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Verkehr

Vollsperrung der B14 beginnt

Die Bundesstraße in Hirschau wird ab Montag abschnittsweise gesperrt. Anwohner und Firmen bleiben erreichbar.

Die Fahrbahnbeläge der Bundesstraße müssen erneuert werden. Foto: Patrick Seegerer/dpa
Die Fahrbahnbeläge der Bundesstraße müssen erneuert werden. Foto: Patrick Seegerer/dpa

Amberg-Sulzbach.In den zurückliegenden Wochen fanden umfangreiche Vorbereitungen für die Erneuerung der B 14 in Hirschau zwischen der „Amberger Straße“ (Staatsstraße 2238) und dem östlichen Ortsausgang statt. Nun stehen ab Montag die abschnittsweisen Vollsperrungen beginnend an.

Die anliegenden Betriebe, Freizeiteinrichtungen wie der Monte Kaolino und Wohnanwesen bleiben weiterhin erreichbar. In der Sperrphase 1 ab Montag erfolgt zunächst nur die Vollsperrung der B14 in einem kurzen Teilbereich der Amberger Kaolinwerke. Die Umleitung der Verkehre zwischen Hirschau und Schnaittenbach führt über die Staatsstraße 2238 (Kohlberg) und über die Kreisstraße AS19 zurück nach Schnaittenbach (analog in der Gegenrichtung). Die Verkehre zwischen Weiden und Amberg sind von dieser Bau-/Sperrphase zunächst noch nicht betroffen.

Vom Baufortschritt wird es abhängen, wann für den genannten Teilabschnitt(B14 im Bereich der Amberger Kaolinwerke) die Vollsperrung aufgehoben und für den nächsten Bauabschnitt (2. Bau-/Sperrphase) die Vollsperrung eingerichtet wird. Voraussichtlicher Termin wird Montag, 19. August, sein. In dieser zweiten Bau-/Sperrphase sind dann umfangreiche Teile der B14 in Hirschau betroffen, die weiträumige Umleitungen über die B299, die Staatsstraße 2123 sowie die AS19 erfordern. Hierüber wird rechtzeitig informiert.

Umbau der Bushaltestellen

Neben der Erneuerung der schadhaften und verdrückten Fahrbahnbeläge der B14 werden im Zuge dieser schwerpunktmäßig in den Sommerferien abzuwickelnden „konzertierten“ Baumaßnahme des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach und der Stadt Hirschau folgende weitere Baumaßnahmen mitrealisiert: barrierefreier Umbau der Querungs- und Bushaltestellen, Erneuerung, Modernisierung und barrierefreie Gestaltung der Lichtzeichenanlage Kreuzung B14/Bahnhofstraße, Errichtung einer barrierefreien Fußgängerampel im Bereich der Kaolinwerke, Nähe Hiedererstraße, Umbau der beidseitigen Bushaltestellen Kaolinwerk zu barrierefreien Bushaltestellen mit Halt auf der Fahrbahn, barrierefreier Umbau der Fußgängerquerung an der Lichtzeichenanlage der Kreuzung von B14, Staatsstraße 2123 und Burgstraße, Ergänzung/Erneuerung der dortigen Kabelschacht-/Leerrohranlage sowie Teilerneuerung der Signalgebermast-Fundamente zur nachfolgenden Erneuerung dieser Lichtzeichenanlage, Austausch schadhafter Wasserleitungen und Ersatz der Schieberkappen durch leisere „einwalzbare“ Einbauten, Erneuerung schadhafter Entwässerungsrinnen/-einläufe und Randeinfassungen.

Intensive Abstimmung

Da sich die Arbeiten auf der Fahrbahn, besonders die Fräs- und Asphaltbauarbeiten, aus Gründen des Arbeitsschutzes und aus bautechnischen Aspekten nur unter Vollsperrung der jeweiligen Teilabschnitte der B14 ausführen lassen, wurden diese umfangreichen Arbeiten in die Sommerferien gelegt, um Verkehrsbeeinträchtigungen in diesem neuralgischen Streckenabschnitt minimieren zu können. Die in den Sommerferien aufeinander folgenden Bau-/Sperrabschnitte wurden in intensiven Abstimmungen mit den Beteiligten so konzipiert, dass die Anlieger, die unmittelbar anliegenden Firmen und die Freizeiteinrichtungen am Monte Kaolino trotz Baubetriebs aus einer Fahrtrichtung erreichbar bleiben.

die Arbeiten kosten drei Millionen euro

  • Kosten:

    Insgesamt kosten die Bauarbeiten drei Millionen Euro. Der Bund übernimmt mit rund 1,5 Millionen Euro die Hälfte der umfassenden Maßnahme. Der Freistaat zahlt weitere 1,32 Millionen Euro. Die Stadt Hirschau muss laut Staatlichem Bauamt rund 180 000 Euro tragen.

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