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Von klein auf ein Faible für Fußball

Karl Scheuerer feierte seinen 80. Geburtstag in Zeiten von Corona.
Paul Böhm

Zum Festtag von Karl Scheuerer (r.) gratulierte Bürgermeister Peer Braun (l.) persönlich im heimischen Garten.  Foto: Paul Böhm
Zum Festtag von Karl Scheuerer (r.) gratulierte Bürgermeister Peer Braun (l.) persönlich im heimischen Garten. Foto: Paul Böhm

Schmidmühlen.Karl Scheuerers 80. Jubeljahr war ein Geburtstag auf Distanz: Die schon lange geplante Feier musste Corona bedingt abgesagt werden und auch die Besuche, auf die sich der Jubilar so sehr gefreut hatte, durften nicht stattfinden. Dabei ist es gar nicht seine Art, so auf Distanz seinen Ehrentag zu feiern. Denn eigentlich schätzt der Schmidmühlener die Geselligkeit, die Unterhaltung und das Miteinander sehr.

Das zeigte die Zahl der Gratulanten: Denn obwohl Scheuerer seine Fußballschuhe schon lange den Nagel gehängt hat, und er nur noch ab und an eine Serie mit dem Luftgewehr schießt, gratulierten ihm der Sportverein SV Eintracht Schmidmühlen, die Freiwillige Feuerwehr, die Stockschützen, die Pfarrei St. Ägidius, der Fischereiverein, die Sportschützen, der Heimat- und Volkstrachtenverein und natürlich auch Bürgermeister Peter Braun samt den Feldgeschworenen. Glückwunschkarten schickten auch Landrat Richard Reisinger und der Landtagsabgeordnete Dr. Harald Schwartz.

Der Jubilar ist in Schmidmühlen aufgewachsen, und dort auch zur Schule gegangen. Er lernte das Schreinerhandwerk bei Josef Huger, dem „Hugerschreiner“. Nach seiner Lehrzeit war in der Schreinerei bei Michael Metzger tätig, ehe er seinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Mittelwald leistete. Weitere 25 Jahr war er in der Schreinerei Rupert Auer in Emhof tätig und 20 Jahre bis zu seiner Pensionierung bei der US Army in Hohenfels als Leiter der Schreinereiabteilung. 1964 heiratete er Monika Kraus.

Sein Faible galt von Kindheit an dem Fußball. 16 Jahre spielte er in der Stammmannschaft des SV Schmidmühlen als linker Verteidiger. Und das, „ohne jemals eine rote Karte gesehen zu haben“, wie der Jubilar betont. Er erinnert sich gerne daran, als er gegen den damaligen Bayernligisten Parsberg im DFB-Pokal antrat – und gewann. Oder, als er gegen die Hirschauer vor der Rekordkulisse von etwa 2 500 Menschen auf dem Platz war. „Ich hab beim SV alles mitgemacht, von der C-Klasse über den Aufstieg in die A-Klasse bis zur Bezirksliga“, sagt Scheuerer.

Er war außerdem auch lange Jahre aktiver Schütze beim ehemaligen Schützenverein „Diana“ im Bräustüberl. Für den Markt Schmidmühlen gratulierte ihm Bürgermeister Peter Braun und dankte ihm für seine langjährige Arbeit als Feldgeschworener und Obmann. (abp)

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