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Von „Schranne“ zum Kulturtreffpunkt

Der frühere Bahnhof und das alte Lagerhaus haben durch die Sanierung längst eine Zukunft.

Ursensollen. Bis in die 70er und 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts herrschte am alten Bahnhof in Ursensollen noch reger handwerklicher Betrieb. Dies hat sich gründlich geändert. Seit 1962 der Personenverkehr auf der Lokalbahn Amberg–Lauterhofen eingestellt wurde und seit 1973 keine Züge mehr die einst so beliebte Bahnstrecke frequentieren, hat die Kolpingsfamilie Ursensollen das im Jahr 1905 in Dienst genommene ehemalige Bahnhofsgebäude in mehreren Schritten in unzähligen Arbeitsstunden zu einem schmucken Vereinsheim umgebaut.

Teile des ehemaligen Güterschuppens werden von der Gemeinde Ursensollen als Bauhof genutzt. Das Bahnhofsgelände wird in Sommer für einige Vereinsfeste genutzt, und die Bogenschützen sind hier aktiv.

Auch das Lagerhaus aus dem Jahr 1920 wird nun ganz anders genutzt. Der Geruch von Getreide und Düngermitteln zieht zwar immer noch durchs Gebäude, doch nun haben die Künstler das 90 Jahre alt Gebäude zu einem „Kulturtempel“ umfunktioniert. Die Gemeinde Ursensollen unterstützt das Projekt und saniert Stück für Stück das von außen nun schon recht ansehnliche Gebäude. (asj)

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