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Glaube

Was Gott zu Fehlverhalten sagt

Bei einem Bibeltag durchliefen die Schmidmühlener Kinder das Leben des Jakob.
Von Johann Bauer

Die Teilnehmer am Kinderbibeltag  Foto: Johann Bauer
Die Teilnehmer am Kinderbibeltag Foto: Johann Bauer

Schmidmühlen.Die Aufmerksamkeit der Eltern erringen, sich streiten und versöhnen sind Themen, bei denen jedes Kind mitreden kann, das Geschwister hat. Beim Kinderbibeltag der Pfarrei Schmidmühlen erfuhren 38 Kinder im Grundschulalter, dass all dies auch im Leben des großen Gottesmannes Jakob im Alten Testament vorkam.

In drei Kleingruppen erlebten die Jungen und Mädchen die Flucht Jakobs nach und erinnerten sich an Erlebnisse, in denen sie selbst andere gemein behandelt haben oder selbst betrogen wurden. Was würde wohl Gott zu seinem Fehlverhalten sagen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Teilnehmer im zweiten Schritt.

In der Erzählung von der Himmelsleiter durfte Jakob erfahren, dass Gott trotz allem zu ihm stehe. In Kleingruppen begaben sich die Kinder auf eine Traumreise, in der sie sich in ihrer Fantasie ihren geöffneten Himmel vorstellten und die Gruppenleiterinnen ihnen in Gottes Namen die treue Nähe Gottes zusagten.

Nach der Mittagpause hörte man den dritten Teil dieser Lebensgeschichte. Nach einer Nacht des Ringens, in der er den Segen Gottes errang, trafen die Brüder Esau und Jakob nach vielen Jahren wieder aufeinander. Wie groß war die Erleichterung bei allen, als sie sich versöhnten. Unterstützt von zehn Müttern gestalteten die Jungen und Mädchen an diesem Tag ein Klangspiel, indem sie einen Tontopf nach ihrer Vorstellung gestalteten und Schritt für Schritt die einzelnen Teile zusammensetzten. Das Klangspiel erinnerte gleichermaßen an die schrillen Töne des Streits, wie auch an die sanften Töne der Versöhnung. Bei aller intensiven Arbeit blieb auch noch ausreichend Zeit zum Spielen, Lachen und gemeinsamen Essen.

Nach sieben ereignisreichen Stunden machten sich die Teilnehmer um 16 Uhr auf den Heimweg. Seinen Abschluss fand der Kinderbibeltag dann mit dem Gottesdienst am darauf folgenden Sonntag, in dem man noch einmal im Schnelldurchlauf das Leben Jakobs durchlief. Am Ende dankte Pfarrer Werner Sulzer den engagierten Leiterinnen und den teilnehmenden Kindern. Stolz durften sie danach ihre selbstgebastelten Klangspiele mit nach Hause nehmen.

Gottesmann Jakob

  • Flucht:

    Dieser erschlichene Segen freilich entpuppte sich als Fluch, so dass Jakob von zu Hause fliehen musste. (abu)

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