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Überraschungswoche

Wilde Löwen und Akrobaten

29 Mädchen und Buben spielten Zirkus im Kloster Ensdorf. Auch eine Kanufahrt stand auf dem Plan.

  • Die „fantastischen Fünf“ begeisterten als Jongleure. Foto: Hubert Söllner
  • Wilde Löwen brüllten in der Zirkusmanege und sprangen durch Feuerreifen. Foto: Hubert Söllner

Ensdorf.Spannung, Spiel, viel Spaß, jede Menge Bewegung und abwechslungsreiche Erlebnisse war zur Überraschungswoche im Kloster versprochen worden. Dabei kamen die 29 Mädchen und Buben zwischen sechs und zwölf Jahren vom Montag bis Freitag vergangener Woche voll auf ihre Kosten. Bei der ganztägigen Ferienaktion der Umweltstation wurden sie so richtig auf Trab gehalten. „Des is ja guat, dass ma scho glei mit anand Frühstück macha,“ waren sich die Kinder am Montag einig.

Begeistert waren sie, als Zirkusdirektorin Katharina Miosga, sie war mit Clowns und dem Bären Anna gekommen, ihnen das Thema der Woche „Zirkus“ vorstellte. Auch das Mittagessen passte. Nach Gusto und Eignung wurden die Kinder als Tiere, Akrobaten oder Jongleure eingeteilt, hatten viel Spaß beim ersten Ausprobieren. Dass sie mit den Ensdorfer Pfadfindern eine Jurte aufbauen konnten, die sie flugs in ein Zirkuszelt verwandelten, rundete den ersten Tag ab. Dann aber ging es ans Eingemachte: Bei einer Zirkuskonferenz wurden der Tagesablauf besprochen, die Arbeitsgruppe gewählt und Zirkusgeschichten vorgelesen.

Akrobaten und Clowns waren schon eifrig beim Trainieren und Proben. Der Name für den Zirkus wurde mit „zÜrkus“ – darin versteckt sich die Überraschungswoche – festgelegt. Der Mittwoch begann mit einem Geburtstagsständchen für Nele, die ihren sechsten Geburtstag feiern konnte. Weiter wurde trainiert und geprobt, Schilder für die Manege und auch als Wegweiser gebastelt, T-Shirts nach eigenen Ideen gestaltet.

Am Donnerstag stand – um Stress und Arbeitsüberlastung vorzubeugen – eine Kanufahrt auf der Vils für die komplette Zirkusmannschaft auf dem Plan. Letzte Vorbereitungen und Generalprobe zur Aufführung am Freitag brachten dann noch etwas Hektik für alle Akteure. Nach gemeinsamen Frühstück und Mittagessen wurde die Kasse, an der über freien Eintritt informiert wurde, geöffnet. Die ersten Besucher trudelten ein, keiner wollte glauben, dass auch die im dem Bauchladen angebotenen Tütchen mit Popcorn kostenlos abgegeben wurden.

Gespannt warteten Eltern, Großeltern und Geschwister auf die angekündigten Attraktionen. Rassige Pferde galoppiertem durch die Manege, wilde Löwen brüllten und sprangen durch Feuerreifen, Akrobaten zeigten Kunststücke vom Feinsten, die „fantastischen Fünf“ begeisterten als Jongleure und Clowns brachten mit einer akrobatischen Flohnummer die Zuschauer zum Lachen.

Als dann ein kleiner Clown als Pantomime nach einer Fensterputznummer Pater Liebenstein mit Spraydose und Rakel bearbeitete, meinte ein Zuschauer „jetzt braucht sich unser Klosterdirektor einige Wochen nicht mehr zu duschen“. Nach einer Diabolo-Schau ging für alle die Vorstellung viel zu schnell zu Ende. Für eine abschließende Verköstigung sorgte die Klosterküche. (azd)

Vorbereitungen

  • Tickets:

    Selbstgemachte Pizzen aus dem Pizzaofen des Klosters sorgten für die nötige Arbeitskraft, mussten doch Tickets für die Aufführung am Freitag, sowie Jonglierbälle und Tiermasken gebastelt werden.

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