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Region Amberg
Sonntag, 27. Mai 2018 28° 3

Polizeibericht

Wohnungseinbruch war vorgetäuscht

Weil er befürchtete, seine Versicherung zahle nicht, „half“ ein 58-Jähriger beim Tathergang ein wenig nach.

Vor der Polizei verwickelte sich das Opfer in Widersprüche. Foto: Rene Ruprecht/dpa

KÜMMERSBRUCK. Offenbar Opfer eines Einschleichdiebes wurde ein 58-jähriger Köferinger. Der Mann hat jetzt aber noch ein – selbst verschuldetes – Problem.

Im Zeitraum von Donnerstag, 8 Uhr und Freitag 15.30 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter Bargeld aus der unversperrten Wohnung des Mannes. Als die Polizeibeamten eintrafen, gab der Geschädigte an, der Täter habe ein Kellerfenster eingeschlagen und sei so ins Gebäude gelangt. Nachdem sich das vorgefundene Spurenbild nicht mit den Aussagen des Opfers deckte, wurden die Polizeibeamten hinsichtlich des geschilderten Tatablaufes stutzig. Der Köferinger verstrickte sich immer mehr in Widersprüche und räumte schließlich ein, das Kellerfenster selber eingeschlagen zu haben. Er tat dies aus Angst, die Versicherung würde bei einem Diebstahl aus einer unversperrten Wohnung nicht zahlen.

Nachdem ein Einbruchdiebstahl eine höher bestrafte Tat als ein Diebstahl aus einer unversperrten Wohnung darstellt, muss sich der 58-jährige wegen Vortäuschen einer Straftat sowie eines versuchten Betruges zum Nachteil der Versicherung verantworten, so die Mitteilung der Polizei Amberg.

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