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Anreize schaffen für Leben in Hohenburg

CSU-Ortsverband informierte über die Ziele nach der Wahl. Ausgleich für Truppenübungsplatzrandlagen ist nicht in Sicht.
Von Paul Böhm

Bürgermeister Florian Junkes hofft auf Ausgleichszahlungen für die Truppenübungsplatzrandlagen.  Foto: Paul Böhm
Bürgermeister Florian Junkes hofft auf Ausgleichszahlungen für die Truppenübungsplatzrandlagen. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Zu Wahlversammlungen hatte der CSU-Ortsverband sowohl nach Ransbach und Mendorferbuch eingeladen. Zahlreiche Themen wollen die Christsozialen in Hohenburg angehen. Als Unterstützung war auch Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz nach Ransbach gekommen, um aus der Landespolitik zu informieren. Sein Themenkomplex umfasste sowohl die Stabilisierungshilfen als auch die Ansiedlung des Fraunhofer Institutes im Industriegebiet auf dem Aichaer Berg bei Adertshausen.

Bürgermeister Florian Junkes sieht den Markt Hohenburg auf einem guten Weg in die Zukunft. „Dass wir natürlich noch viel für unsere Heimatgemeinde erreichen wollen, liegt uns besonders am Herzen“, sagte er. Zu den täglichen Themen gehöre die Bandbreite der Sozialthemen mit einer ganztägigen Kinderbetreuung, der Einsatz für die Heimat, Landschaft, Kultur und auch „Leben vor Denkmal“. „Da müssen wir sicherlich noch manchen Spagat wagen, um dieses sensible Thema auf einen Nenner zu bringen“, meinte er.

„Die Innen- und Außenentwicklung wird ein besonders wichtiges Thema für uns in Hohenburg werden“. Dazu gehören nicht nur die Ausweisung von Baugebieten, sondern auch das Weiterentwickeln des Denkmalkonzeptes im Ortskern unter Einbindung der Städtebauförderung. „Unser Ziel ist es, eine moderne Infrastruktur auszubauen und Anreize für ein Bleiben in und um Hohenburg zu geben“. Eine solide Finanzplanung und Energie in Bürgerhand aus der Solarpark Hohenburg GmbH sollen dabei behilflich sein. Das Thema Gemeinschaft und Zusammenhalt gehöre zum Tagesgeschäft. Das solle auch in den nächsten sechs Jahren so sein. „Unsere Kindergärten und die Grundschule sind uns besonders wichtig. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass das Naturparkzentrum seinen Standort bei uns bekommt“, sagte Junkes.

Zum Lastenausgleich für Truppenübungsplätze zitierte er aus der Kommunalzeitung der Freien Wähler: Dank ihres Einsatzes sei eine zielführende und pragmatische Lösung gefunden worden. „Lösungsansätze wurden zwar bei der Klausurtagung der FW auf Landesebene in Schwarzenfeld diskutiert, aber mit welchen Maßnahmen die nachteilige Lage der Anrainergemeinden ohne bewohntes Hinterland ausgeglichen werden, ist noch nicht ansatzhalber erkennbar“, sagte Junkes.

„Das in den Vordergrund gestellte Regionalmanagement ist keine neue Erfindung. Das gibt es seit langen Jahren auch bei uns. Und von einer finanziellen Entschädigung für die elf nichtbedachten Kommunen rund um die beiden Übungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr ist weit und breit nichts zu sehen“, sagte Junkes. „Nicht einmal im Ministerium selbst weiß man von einem Ausgleich“, legte er nach.

Infrastrukturziele

  • Ziel:

    Ausbau einer modernen Infrastruktur mit Hilfe solider Finanzplanung und Energie in Bürgerhand aus der Solarpark Hohenburg GmbH. (abp)

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