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Bildung

Der Musikbund will noch besser werden

Der nordbayerische Verband hat einen Weiterentwicklungsprozess ausgerufen. Das Projekt stößt auf positives Echo.
Von Werner Schulz

Der Nordbayerische Musikbund nimmt ein Weiterentwicklungsprojekt in Angriff. Foto: Tobias Hase/dpa
Der Nordbayerische Musikbund nimmt ein Weiterentwicklungsprojekt in Angriff. Foto: Tobias Hase/dpa

Vilseck.Den Titel „No a weng besser wern“ hat der Nordbayerische Musikbund (NBMB) als Motto für einen Prozess zur Weiterentwicklung des Verbandes ausgerufen. Beim Kreisverband Amberg-Sulzbach stößt das Projekt auf positives Echo. Dies bekräftigte der NBMB-Kreisvorsitzende Werner Stein (Hirschau) bei der Kreisversammlung in der Musikantenburg auf Burg Dagestein in Vilseck. Die Basis werde auf Kreisebene befragt. Die Ergebnisse würden im Bezirk gesammelt und schließlich auf Bundesverbandsebene ausgewertet.

Kein Verständnis hatte Stein für verbandsinterne Kritiker, die das Projekt zweifelhaft sehen. Es sei erschreckend, wenn Leute Angst haben um ihre Position. Grundsätzlich seien die Rückmeldungen der Teilnehmer sehr positiv. Das Projekt sei auch im Mittelpunkt der Bezirksklausurtagung gestanden.

Die Veranstaltungen

  • Luftklangmeile:

    Als weitere Großveranstaltung steht die 5. Amberger Luftklangmeile am 29. September im Jahresprogramm.

  • Festival:

    Für 2020 zeichnet sich für den 4. bis 7. Juli wieder ein Internationales Jugendmusikfestival ab, nachdem die 2018 gastierenden Gruppen aus Australien und Ungarn ihren Besuch des 40-jährigen Jubiläums der Blasmusik Gebenbach angekündigt haben. (asn)

Einen Wechsel, so Stein, gab es in der Position des Bundesdirigenten. Professor Ernst Oestreicher hat das Amt nach 30 Jahren abgegeben. Zu seinem Nachfolger wurde Florian Unkauf gewählt. Der Oberpfälzer Bezirksdirigent Toni Lottner wurde von der NBMB-Musikkommission zum stellvertretenden Bundesdirigenten ernannt. Laut Stein hat der NBMB-Bezirk Unterfranken die Stelle eines Inklusionsbeauftragten ausgeschrieben. Sollte sich diese Lösung bewähren, werde sie auf andere Bezirke übertragen. Erfreut war der Kreisvorsitzende, mit den Bergknappen Sulzbach-Rosenberg eine neue Mitgliedskapelle begrüßen zu können.

Kreisdirigent Gerhard Böller (Gebenbach) machte auf den ausgeschriebenen Kammermusikwettbewerb aufmerksam. Die Blasmusik Gebenbach und die Musikkapelle Ursensollen seien dort schon oft vertreten gewesen. Es wäre schön, wenn sich auch andere Gruppen beteiligen würden. Die Abnahme der Junior-Abzeichen kündigte er für den 19. Oktober im Schulgebäude in Gebenbach an. Der Bezirksjugendtag ist am 5. Oktober in Ensdorf.

Dort findet vom 5. bis 8. September auch die nächste Juleica-Schulung statt. Nächstes größeres Vorhaben des NBMB-Kreisverbandes ist das Volksmusikfest „Kummt’s eina“ am Samstag, 2. Juni, in Hirschau. Die Veranstaltung wird vom Bezirk gefördert sowie von diversen Banken und Sponsoren. Für den Kreisverband entstehen laut Stein keine Kosten. Das Fest werde kleiner als das „dousamma“ vor zwei Jahren. Aktuell seien 39 Gruppen mit 351 Musikern angemeldet. Anmeldungen seien noch möglich über die Homepage der Stadt Hirschau.

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