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Die Imkerei wurde zu seiner Lebensaufgabe

Alois Fuchs ist ein Freund der Schmidmühlener Vereine. Zu seinem 90. Geburtstag kamen viele Gratulanten.
von Josef Popp

Jubilar Alois Fuchs (Mitte) freute sich über die Glückwünsche des VdK-Vorsitzenden Karl Bauer (3. v. r.), von Bürgermeister Peter Braun sowie den Vorsitzenden der Feuerwehr Christian Renghart und Florian Pirzer und den Vertretern des Imkervereins, Vorsitzendem Josef Fleischmann und Franz Schmid (von links).  Foto: Josef Popp
Jubilar Alois Fuchs (Mitte) freute sich über die Glückwünsche des VdK-Vorsitzenden Karl Bauer (3. v. r.), von Bürgermeister Peter Braun sowie den Vorsitzenden der Feuerwehr Christian Renghart und Florian Pirzer und den Vertretern des Imkervereins, Vorsitzendem Josef Fleischmann und Franz Schmid (von links). Foto: Josef Popp

Schmidmühlen.Alois Fuchs ist Imker und Naturfreund aus Leidenschaft. Mit vielen Freunden, Nachbarn, Angehörigen und Vereinsvertretern hat er noch vor dem Versammlungsverbot seinen 90. Geburtstag gefeiert. Wer in Schmidmühlen den Namen Alois Fuchs nennt, dann fällt jedem „Imker und Bienen“ ein. Mehr als ein halbes Jahrhundert steht der Name für die Imkerei im Markt Schmidmühlen.

Alois Fuchs hat seine Wurzeln in Birkenhaid im Böhmerwald, wo er am 10. März 1930 geboren wurde. Ein Bruder starb in früher Kindheit. Der Zweite Weltkrieg brachte eine einschneidende Veränderung. 1946 war die Zwangsaussiedelung und Vertreibung nach Deutschland. Mit Mutter und Großmutter wurden sie in einem Kohlenwaggon bis Furth im Wald transportiert. Von Furth im Wald führte der Weg nach Maxhütte-Haidhof und schließlich nach Schmidmühlen, wo die Familie vorerst eine Bleibe fand.

In dieser ersten Zeit suchte Alois Fuchs immer wieder Arbeit bei den umliegenden Bauern, bis er schließlich eine Lehre als Maurer beginnen konnte. Mit dem erarbeiteten und ersparten Geld kaufte sich Alois Fuchs einen Bauplatz, auf dem er sich ein Haus baute.

Im gleichen Jahre heiratete er auch seine Frau Melanie, geborene Vogl, mit der er bis zu ihrem Tod im August 2018 glücklich verheiratet war. Nachdem der Jubilar bei verschiedenen Baufirmen gearbeitet hatte, begann er 1963 als Fahrer bei der Standortverwaltung der Bundeswehr in Hohenfels und blieb dort bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand.

In Schmidmühlen wurde er schon bald von Imkern angesprochen, doch dieses Hobby zu beginnen, erinnert sich Alois Fuchs. Die Imkerei wurde schließlich seine Lebensaufgabe, der Imkerverein sein Lebenswerk. 1957 trat Alois Fuchs dem Imkerverein bei und wurde bereits 1964 Schriftführer. 1966 übernahm er von Josef Schaller das Amt des 1. Vorsitzenden und zeichnete bis 2013 in dieser Position verantwortlich für den Imkerverein. Viele Höhen und Tiefen erlebte der Jubilar mit seinem Verein. 2013 konnte er das Amt und die Verantwortung in jüngere Hände geben.

Für seine herausragenden Verdienste ernannte ihn der Imkerverein im Jahr 2013 zum Ehrenvorsitzenden. Im gleichen Jahr, am 14. September bekam Alois Fuchs den Ehrentitel „Ehrenimkermeister der Bayerischen Imkervereinigung Fürth“ verliehen. Bei einem Ehrenabend verlieh der Markt Schmidmühlen ihm für seine großen Verdienste um den Imkerverein die Ehrenurkunde des Marktes in Gold.

Zu seinem Geburtstag, gratulierten nicht nur die Imker aus Schmidmühlen, sondern auch die Feuerwehr Schmidmühlen, der er bereits seit 50 Jahren angehört. Neben diesen Vereinen ist Alois Fuchs auch Mitglied beim Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein, beim VdK Schmidmühlen und beim Imkerverein Unteres Vilstal sowie beim Verein der Baumwarte in Schwandorf.

Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Peter Braun und Pfarrer Werner Sulzer. Auch mit seinen stolzen 90 Jahren kann Alois Fuchs das Imkern nicht ganz lassen. Derzeit betreut er noch sieben Völker.

Gratulanten zum 90.

  • Gemeinde und Pfarrei:

    Zu den Gratulanten gehörten auch Bürgermeister Peter Braun und Pfarrer Werner Sulzer. (ajp)

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