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Feuerwehr

Die Jugend ist sehr motiviert

Positiv fiel die Bilanz beim Nachwuchs der FF Schmidmühlen aus. Louis Birner wurde zum Jugendsprecher gewählt.
Von Josef Popp

  • Auf die Feuerwehrjugend ist in Schmidmühlen Verlass. Die ausgewogene Mischung von Ausbildung, Teilnahme an Vereinsveranstaltungen und Freizeit begeistert viele Jugendliche. Die Jugendleiter sind Anna Manglberger (links) und Julian Decker (rechts), zum neuen Jugendsprecher wurde der 13-jährige Louis Birner gewählt (vorn Zweiter von links). Foto: Josef Popp
  • Interessante Übungen wir hier eine Schaumlöschübung stehen immer wieder auf dem Ausbildungsprogramm der Feuerwehrjugend. Foto: Josef Popp

Schmidmühlen.Verantwortung für sich und andere, für einen Verein oder für eine Kommune zu übernehmen, damit kann man gar nicht früh genug anfangen. Ein gutes Beispiel, wie man Jugendliche in eine Vereinsgemeinschaft einbindet und sie langsam heranführt, Verantwortung zu übernehmen, ist die Freiwillige Feuerwehr Schmidmühlen. Die Wehr hat mit Anna Manglberger und Julian Decker zwei gleichberechtigte Jugendleiter und zudem noch einen eigenen Jugendsprecher.

Bei der Feuerwehr stand wieder die Neuwahl eines Jugendsprechers an. Dieser wurde bei einer eigenen Jugendversammlung bestimmt, nachdem die bisherige Jugendsprecherin Frieda Weigert turnusmäßig aus dem Amt ausgeschieden ist. Neu in das Amt des Jugendsprechers wurde Louis Birner gewählt.

Elf Mitglieder in der Truppe

Mit der Jugendmannschaft ist die Wehr gut aufgestellt, was wiederum nicht schadet, wenn man bedenkt, welch breites Spektrum die Feuerwehren, und so auch die Schmidmühlener, abdecken müssen. Auf mittlerweile 150 Jahre Vereinsgeschichte kann die Feuerwehr Schmidmühlen zurückblicken und wer sie kennt, der weiß, dass sie noch keinerlei Alterserscheinungen hat.

„Rund um die Uhr“ sind die Aktiven einsatzbereit und rücken zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Brandeinsätzen oder technischen Hilfeleistungen aus. Die Feuerwehr Schmidmühlen gehört so zu den rund 7700 Feuerwehren in Bayern, die den abwehrenden Brandschutz und die technische Hilfeleistung durch ehrenamtliche Einsatzkräfte gewährleistet.

Zu verdanken ist diese stete Einsatzbereitschaft einer jahrzehntelangen hervorragenden Jugendarbeit. Jeder, der in der Vereinsarbeit tätig ist, weiß: Ohne Jugend geht nichts. Die Jugendarbeit hat eine gute Tradition bei der FF Schmidmühlen und es finden sich immer wieder junge Menschen, die sich im Verein engagieren.

Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus elf Mitgliedern, davon sind drei Mädchen, wie Jugendleiter Julian Decker bei der Versammlung berichtete. Sieben Nachwuchskräfte sind unter 16 Jahre. Ausgeschieden ist ein Mitglied, da es in die aktive Wehr gewechselt ist; drei sind neu hinzugekommen. Julian Decker bedankte sich auch bei Katharina Müller für ihre langjährige Tätigkeit als Jugendleiterin.

Jeden ersten Dienstag im Monat wird eine themenbezogene Übung zusammen mit der Jugendfeuerwehr Winbuch abgehalten, so Julian Decker weiter. Themen im vergangenen Jahr waren unter anderem Erste Hilfe, das Funken, der Aufbau von Saugleitungen, Brandbekämpfung und verschiedene Geräte zur Technischen Hilfeleistung. Im November wurde der alljährliche Wissenstest auf Gemeindeebene abgehalten. Wie jedes Jahr beteiligte sich die Jugendfeuerwehr beim Marktfest sowie beim Adventsmarkt. Decker erinnerte auch an den Ausflug der Jugendlichen ins Erlebnisbad Erding. Das Resümee des Jugendleiters: „Wir Jugendwarte sind sehr stolz auf die Jugendlichen, da sie immer fleißig, bemüht und lernwillig sind und auch jederzeit sehr motiviert.“ Dem stimmen auch der 1. Kommandant, Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger, und Vorsitzender Christian Renghart zu.

Die Planungen für heuer sind weit vorangeschritten, so Anna Manglberger. Zuallererst wird man beim großen Jubiläumsfest der Feuerwehr im Juli mithelfen; der Verein könne auf die Jugend bauen, versicherte sie. Dennoch werde man weiterhin die Ausbildung forcieren. Hier plant die Jugend wieder in Zusammenarbeit mit den Jugendfeuerwehren aus Pilsheim und Winbuch eine 24-Stunden-Übung.

Jeder kann schnuppern

Vorgesehen sind erneut eine Leistungsprüfung, (deutsche Jugendspange) sowie ein Truppmannlehrgang und ein Funklehrgang. Fehlen werden heuer auch nicht die Fahrt in die Erdinger Therme und ein Zeltlager. Mitmachen wird man wieder beim Marktfest und am Adventsmarkt.

Das Spektrum der Ausbildung ist breit, aber auch höchst interessant und abwechslungsreich. Eine Tatsache, dass die Arbeit in den Feuerwehren immer noch für Jugendliche eine interessante, zugleich sinnvolle Freizeitbeschäftigung bietet. Jugendliche sind immer willkommen, auch wenn es nur um das „unverbindliche Hineinschnuppern“ geht, betonten die Jugendleiter abschließend. (ajp)

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