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Duft von Glühwein und Bratwürstl

Der Hohenburger Weihnachtsmarkt kommt gut an.
Paul Böhm

Fast kein Durchkommen gab es für den Hohenburger Nikolaus vor dem Rathaus.  Foto: Paul Böhm
Fast kein Durchkommen gab es für den Hohenburger Nikolaus vor dem Rathaus. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Singspiel, historische Ausstellung und eher angenehme Temperaturen lockten heuer zum Besuch des Hohenburger Weihnachtsmarktes in die kleine Budenstadt direkt vor dem Rathaus. Dazu schickte die Wintersonne sogar noch ein paar wärmende Sonnenstrahlen über den Burgberg herüber. Die Ausstellung historischer Gegenstände, dazu der Duft von Glühwein, Bratwürstl und Kaffee und ein gutes Angebot an Deko- und Geschenkartikel bot der Weihnachtsmarkt seinen Besuchern.

Der regional gehaltene Weihnachtsmarkt ist immer der Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Lauterachtal in der Adventszeit. Aber was wäre Hohenburg ohne sein Rathaus, einstmals bischöflicher Hofkasten, wenn man ein Plätzchen zum Verweilen suchte.

Das Warten auf den Nikolaus verkürzten am Samstag die Kindergartenkinder von St. Jakobus und St. Konrad mit Liedern und Gedichten. Die passende Hintergrundmusik zur Markteröffnung spielte die Blechbläserabordnung Brassers. Den adventlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche umrahmte der Frauenbundchor aus Hohenburg. Bürgermeister Florian Junkes sprach von einem guten Zusammenstehen der Hohenburger.

Gut besucht war der Auftritt der Kinder der Lauterachtal-Grundschule mit ihrem weihnachtlichen Singspiel von der Herbergssuche unter Leitung von Rektorin Andra Meier. Mit der Aktion „Gesundheit“ informierten die Helfer vor Ort der Hirschwaldgruppe zudem über ihre Arbeit.

Etwas Besonderes hatten Edeltraud Segerer und Klaudia Nießl mit Helfern vorbereitet. Unter dem Motto „Historische Gegenstände für das geplante Heimatmuseum“ präsentierten sie im Sitzungssaal des Rathauses eine Ausstellung über das Leben früherer Jahrzehnte, von Porzellan bis zu Hochzeitsgewändern, Bestecken, uralten Kaffeemühlen, Nickelbrillen und Heiligenbildern. Edeltraud Segerer und Klaudia Nießl zeigten sich erstaunt, wie viele „alten Sachen“ noch auf Speichern und in Kellern zu finden sind. „Da sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern dankbar, dass sie uns ihre tollen Exponate für die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben“, betonten sie. (abp)

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