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Amberg

Eine große Hilfe in schweren Zeiten

Das St. Marien Krankenhaus erhält 800 Atemschutzmasken. Firmen aus Amberg und Privatleute unterstützen das Klinikum.

Nicole Rückerl und Tobias Amberger von der Luitpoldhütte übergeben die Schutzmasken an Marc Bigalke, Ärztlicher Leiter der Notaufnahme sowie Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Foto: Sandra Dietl/Klinikum
Nicole Rückerl und Tobias Amberger von der Luitpoldhütte übergeben die Schutzmasken an Marc Bigalke, Ärztlicher Leiter der Notaufnahme sowie Dr. Harald Hollnberger, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Foto: Sandra Dietl/Klinikum

Amberg.Von so viel positiver Resonanz ist das Klinikum St. Marien Amberg überwältigt. Mehr als 800 Atemschutzmasken haben die Mitarbeiter des Klinikums jetzt als Spende erhalten – eine Gemeinschaftsleistung von Amberger Unternehmen und Privatleuten, wie das St. Marien-Klinikum mitteilte.

Allein 500 Atemschutzmasken hat das Klinikum heute von der Luitpoldhütte bekommen. Sogenannte Filtering Facepiece-Masken, kurz FFP-Masken, sind eines der wichtigsten Hilfsmittel gegen das Coronavirus. Sie schützen nicht nur die Patienten, sondern auch die Mitarbeiter vor einer Ansteckung sowie vor einer Verbreitung der Viren.

„Diese mehr als großzügigen Spenden zeigen uns, dass die Arbeit unserer Mitarbeiter wirklich wertgeschätzt wird in der Bevölkerung“, freut sich Klinikumsvorstand Manfred Wendl. „Jede einzelne Spende für den Bereich der Schutzausrüstung ist von enormer Bedeutung für uns. Bitte helfen Sie alle fleißig weiter mit! Wir freuen uns über jede weitere Spende. So können wir diese schwere Zeit überstehen. Ganz ganz herzlichen Dank dafür.“ Aber auch der selbstgenähte Mund-Nasenschutz ist enorm wichtig. Er dient dazu eine Verbreitung von Tröpfchen zu verlangsamen. Denn wer die Viren in sich trägt und hustet, verbreitet sie damit weniger in der Öffentlichkeit.

Auf verschiedenen Wegen erreichen das Klinikum weiterhin viele Anfragen zur Besuchsregelung in der Kinderklinik. „Wir am Klinikum Amberg versuchen alles, um sie und ihre Kinder optimal zu betreuen“, betont die Klinik für Kinderheilkunde. „So dürfen beide Eltern auf unserer Intensivstation für Früh- und Neugeborene sowie schwer kranke Kinder ihr Kind besuchen. Ein Elternteil darf sogar als Begleitung in der Klinik bleiben.“

Die Spender der Atemschutzmasken

  • Hilfe:

    „Uns war es eine Herzensangelegenheit, vor Ort und regional zu helfen, deswegen haben wir die Masken sehr gerne an das Amberger Klinikum gespendet“, so Nicole Rückerl stellvertretend für die Luitpoldhütte.

  • Regional:

    Zu den weiteren Spendern gehören auch der Amberger Standort der Burger-Kette „Hans im Glück“ sowie die Fritz Grimm GmbH aus Amberg.

Auf der Station für Säuglinge, Kinder und Jugendliche darf ebenfalls ein Elternteil das erkrankte Kind bis ins Schulalter begleiten. Das gilt auch für den Fall einer besonderen Betreuung bei älteren Kindern und Jugendlichen. „Begleiten heißt, kostenfreie Aufnahme. Ihr Kind ist nicht allein, sie sind die ganze Zeit bei ihm. Die Begleitung darf sich darüber hinaus tageweise abwechseln“, stellt die Klinik klar. „Der Besuch des zweiten Elternteils bzw. von weiteren Verwandten kann die Klinik aus Fürsorge für das erkrankte Kind und die anderen uns anvertrauten kranken Kinder im Moment nicht ermöglichen.“

Wie bereits erwähnt, dürfen die Väter bei der Geburt im Klinikum dabei sein. Das gilt auch bei der Entlassung. Väter dürfen dazu auf die Geburtsstation kommen und Frau und Kind abholen. Einen Appell aber gibt es: „Bitte kommen Sie nur, wenn Sie gesund sind und melden Sie sich an der Information im Eingangsbereich an!“ Besuche von weiteren Verwandten und Freunden auf der Geburtsstation sind aktuell leider nicht möglich, bittet das Klinikum um Verständnis.

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