MyMz
Anzeige

Einigkeit macht Hohenburger Erfolg aus

Der Markt Hohenburg lud zum Neujahrsempfang. Für die Bürger ist das Event die Informationsplattform schlechthin.

Bereits am ersten Tag des neuen Jahres hatte der Markt Hohenburg seine Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang eingeladen.  Foto: Paul Böhm
Bereits am ersten Tag des neuen Jahres hatte der Markt Hohenburg seine Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang eingeladen. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Die Gemeinsamkeit macht den Erfolg aus. Zum Neujahrsempfang hatte der Markt Hohenburg gleich am ersten Tag des Jahres eingeladen. Am großen Eingangstor zum Musikstadel der Trachtenkapelle Hohenburg hießen die Bürgermeister Florian Junkes, Manfred Braun und Georg Reis die Bürgerinnen und Bürger, die Vertreter der Vereine und der Geschäftswelt mit den besten Wünschen für das neue Jahr willkommen.

Der traditionelle Neujahrsempfang ist für die Bürgerschaft die Informationsplattform, um neben einem Jahresausblick auch in den Rückspiegel zu schauen. Bei seiner Wahl zum Bürgermeister des Marktes Hohenburg hat Florian Junkes diese Tradition von seinem Amtsvorgänger Gerhard Schärl übernommen.

Das Treffen am Neujahrstag war auch heuer wieder das gesellschaftliche Ereignis, die Nähe zum Nachbarn zu finden, Kontakte zu festigen und Informationen auszutauschen. „Da haben sich immer gute Gespräche entwickelt und ich finde, dass es nichts Besseres gibt, als miteinander zu sprechen, sagte Junkes. Da brauche man nicht einmal den Blick in die geheimnisvolle Glaskugel zu werfen. „Wenn wir weiterkommen wollen, kommt es immer wieder auf den Zusammenhalt in unserer Gemeinde an“. Wie gehe es uns in der Familie, wenn der Zusammenhalt nicht da ist, wie wollen wir gesellschaftliche Ereignisse schultern und durchführen, wenn dieses Miteinander fehle?

Mehrere Jubiläen im neuen Jahr

„Wir sind stolz darauf, dass heuer unsere Trachtenkapelle ihr 60-jähriges Bestehen feiern kann, wir sind stolz darauf, dass unsere Feuerwehr heuer ihr 150 jähriges Gründungsfest feiert. Da möchte ich mich für den großen Zusammenhalt in unserer Gemeinde bedanken“, sagte Junkes.

Mit dem Marktladen samt Cafe hat man ein erstes Zeichen für die Fortentwicklung des Marktes setzen können. Außerdem wurden drei der Gemeindeverbindungsstraßen saniert. Die Beleuchtung und das Pflastern des Weges von der Rathausbrücke zur Salvatorkirche ist in den letzten Tagen vor Weihnachten abgeschlossen worden. Zwei Spielplätze wurden erneuert und die „Hohenburger Kirwaleit“ haben in einer konzertierten Aktion einen Backofen im Bereich der Uferpromenade gebaut.

Das sagten Politiker

  • Alois Karl:

    MdB Alois Karl würdigte den Einsatz für die Gemeinde. Er erzählte, dass es in Bayern derzeit noch etwa einhundert Kommunen gebe, in denen sich die Menschen weder für das Bürgermeisteramt, noch für eine Mitarbeit in den Gemeindeparlamenten engagieren.

  • Dr. Harald Schwartz:

    Ähnliches sagte auch der Landtagsabgeordnete Dr. Harald Schwartz. „Ich schätze vor allem die Energie der Hohenburger, die sie immer wieder aufbringen, um ihre Heimatgemeinde jedes Jahr ein Stück weiter voranzubringen.“

„Vom Freistaat Bayern wurden uns weitere Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen zugestanden, um die finanzielle Situation zu stärken.“

Die Gemeinde war Gastgeber für eine Landkreislaufstation in Ransbach. Die Brücke über den Hausner Bach in Allersburg ist fertiggestellt worden. Die Friedhofsmauer in Hohenburg wurde saniert, in Mendorferbuch hat man die Friedhofsmauer und das Leichenhaus neu gestrichen.

Etwas Besonderes war die Sanierung der Pfarrkirche St. Michael in Allersburg gewesen und mit Abriss eines leerstehenden Hauses in der Jakobusstraße hat man die Voraussetzung für die Engstellenbeseitigung der durchführenden Staatsstraße geschaffen. Der erste Bauabschnitt des Breitbandausbaues ist in Betrieb gegangen und die Freiwillige Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim wurde mit einem neuen Feuerwehrauto ausgestattet.

Als schwierigeren Teil bezeichnete Bürgermeister Florian Junkes die Fortschreibung der Gemeinde mit all ihren anstehenden Baumaßnahmen in diesem Jahr. „Da stehen wieder Straßensanierungen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich an“. Die Sanierung des Stadlbauer-Anwesens neben dem Rathaus wartet auf seine Umsetzung.

Bevölkerungszuwachs erwartet

„Da auch in unserer Gemeinde fleißig gebaut wird, können wir guten Mutes sein, dass erstmals seit Jahren unsere Bevölkerung wieder zunimmt. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit den verschiedensten Maßnahmen der vergangenen Jahre, vor allem mit dem Ausweisen von Wohnbaugebieten und Gewerbeflächen, einen Wendepunkt geschafft haben“, so der Bürgermeister weiter.

Dieses Mehr an sozialen Engagement bringe auch ein Mehr an Mitgliedern bei den Vereinen wie dem Sportverein, der Trachtenkapelle und den Schützen. „Die Kinder kommen unseren beiden Kindergärten und unserer Grundschule zugute“.

Zum Abschluss seiner Rede bat Bürgermeister Junkes alle Bürger um Mithilfe, „dass dieses Jahr 2020 wieder ein gutes Jahr für uns alle werden wird.“ Mit einem Auftritt der Kindergarde Hohenburg endete der Neujahrsempfang. (abp)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht