MyMz
Anzeige

Fasching

„Hirschau oho“ für die Kleinsten

Rund 2000 Zuschauer feuerten am Straßenrand die 20 Gruppen des Umzugs an. Die Organisatoren ernteten ganz viel Lob.
Von Werner Schulz

Vielleicht hatte das Erzieherinnenteam des Antonius-Kindergartens ebenfalls das letztjährige Hochwasser im Hinterkopf. Jedenfalls kamen die Kleinen als lustige Fische daher. Foto: Werner Schulz
Vielleicht hatte das Erzieherinnenteam des Antonius-Kindergartens ebenfalls das letztjährige Hochwasser im Hinterkopf. Jedenfalls kamen die Kleinen als lustige Fische daher. Foto: Werner Schulz

Hirschau.Der Himmel weiß-blau, hunderte kleine kunterbunt kostümierte Narren, dazu zahlreiche enthusiastisch „Hirschau oho“ rufende große Narren am Straßenrand: Hirschau erlebte einen Kinderfaschingszug wie aus dem Bilderbuch.

Zum fünften Mal hatte die Kinder- und Jugendgarde mit dem Musikzug zu dem Gaudiwurm eingeladen, dem einzigen dieser Art in der Oberpfalz. Dass es ihn überhaupt gibt, verdankt man der Gardegründerin und Cheforganisatorin Regina Merkl. Vormittags gestand sie noch: „Ich bin ganz schön nervös. Es wird schon alles klappen!“

20 Gruppen und viele Zuschauer

Und wie alles klappte! Kurzum von A bis Z perfekt! Das Kompliment stammt von Manfred Enders, Präsidiumsmitglied des Landesverbandes Ostbayern im Bund Deutscher Karneval (LVO).

Thema Spielplätze

  • Zweifach:

    Das Team von „Bob dem Baumeister“ nahm sich des Themas Kinderspielplätze an. Ihnen war die Verschmutzung der bestehenden Spielplätze durch Hundekot genauso ein Dorn im Auge wie das Fehlen eines Abenteuerspielplatzes, auf dessen Einrichtung die Kinder seit ewigen Zeiten warten.

  • Angekommen:

    Bürgermeister Hermann Falk und Ex-Musikzugchef Werner Stein kommentierten genüsslich die ins Visier genommenen lokalen Ereignisse.

20 Gruppen machten sich unter den Klängen des von den Majoretten begleiteten Musikzugs und der Jugendblaskapelle Fensterbach vom „Unteren Müllner“ aus auf die knapp einen Kilometer lange Strecke, die von 2000 Schaulustigen gesäumt wurde.

Dass es den Kinderfaschingszug überhaupt gibt, verdankt man der Gardegründerin Regina Merkl. LVO-Präsidiumsmitglied Manfred Endres machte ihr das Kompliment, alles perfekt organisiert zu haben. Foto: Werner Schulz
Dass es den Kinderfaschingszug überhaupt gibt, verdankt man der Gardegründerin Regina Merkl. LVO-Präsidiumsmitglied Manfred Endres machte ihr das Kompliment, alles perfekt organisiert zu haben. Foto: Werner Schulz

An der Zugspitze marschierte Stadtheimatpfleger Sepp Strobl. In Anspielung auf die Überschwemmung der B 14 beim Fronleichnam-Unwetter 2018 paddelte er als Seemann mit seinem Boot durch die Hauptstraße. Dahinter folgte im zackigen Gleichschritt die gastgebende Kinder- und Jugendgarde. Ihr Prinzenpaar Felix I. und Eva I. wurde im offenen Cabrio chauffiert. Genauso bequem machten es sich die anderen Hoheiten: Michael I. und Aliya I. (Schmidmühlen), Sebastian I. und Fay I. (Vilseck), Leon I. und Lena I. (Sulzbach-Rosenberg) sowie Leonhard I. und Theresa I. (Freudenberg).

Fantasievolle Kostüme

Ganz in blau kamen die Maschkerer des Antonius-Kindergartens als sich im Wasser tummelnde Fische daher, während der Wolfgang-Kindergarten die Künstlerwerkstatt „Van Guck“ präsentierte und das Johanniter-Kinderhaus Conrad das Roboter-Zeitalter heraufbeschwor. Während die „Offene Ganztagsschule-Gruppe“ als Schneemänner noch einmal den Winter gegenwärtig machte, weckte der Zwergerlteff mit seinen Planschbecken die Vorfreude auf den Sommer.

Einfallsreich kostümiert präsentierten sich auch die Kinder der Schnaittenbacher Grundschule, die Jugendlichen des Anglervereins, die Mini-Teenie-Glubberer sowie der Nachwuchs der Turner und Schwimmer des TuS/WE Hirschau.

Alles rund um den Fasching in Amberg lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht