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Bilanz

Feuerwehr war 2019 gefordert

Im vergangenen Jahr hatten die Schmidmühlener viel zu tun. Und mit der 150-Jahrfeier steht ein weiterer Höhepunkt bevor.
Von Josef Popp

  • Die geehrten Mitglieder der FF (erste Reihe) mit Kommandant Jürgen Ehrnsberger, KBI Hubert Blödt, Bürgermeister Peter Braun, 1. Vorsitzer Christian Renghart, 2. Vorsitzender Florian Pirzer und 2. Kommandant Mathias Huger Foto: Josef Popp
  • Zu vier Brandeinsätzen wurde die FF Schmidmühlen gerufen. Unter anderem musste man die Nachbar-Wehr Pilsheim bei einem Brandeinsatz unterstützen. Dreizehn Einsatzkräfte waren hier im Einsatz. Foto: Josef Popp

Schmidmühlen.Ein überaus umfangreiches Programm hatten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schmidmühlen bei ihrer Jahresversammlung im Hammerschloss-Stadel zu bewältigen. Neben umfassenden Rechenschaftsberichten informierte auch Festleiter Thomas Birner über den Stand der Vorbereitungen zur 150 Jahr-Feier im Juli. Ehrungen langjähriger Mitglieder waren ein schöner Abschluss der Versammlung.

Selten waren die Berichte so umfassend und informativ wie in diesem Jahr. Der Sonntag nach Dreikönig ist für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schmidmühlen schon seit Jahrzehnten ein fester Termin. An diesem Tag findet die alljährliche Jahresversammlung statt, in diesem Jahr wieder im Schlossstadel. Mehr denn je zeigte diese Versammlung, dass sich die Bürger des Marktes Schmidmühlen auf eine überaus engagierte und bestausgebildete Wehr verlassen können.

Auf vielen Umzügen präsent

Der Versammlungsauftakt war schon überaus erfreulich: Der Feuerwehr traten zwölf neue Mitglieder bei, zwei Mitglieder sind Ehrenmitglieder (Hermann Weigert, Alfons Huger). Der Mitgliederstand beträgt 399 Mitglieder. Der Vorsitzende nannte verschiedene Veranstaltungen des Vereins, so das Gartenfest, oder das Johannifeuer. Viel „auf Achse“ war der Verein bei Festumzügen oder andere Feierlichkeiten. Im Großen und Ganzen war der Verein ganz schön gefordert, wie der Vorsitzende resümierte. Neben dem Vereinsjubiläum verwies der Vorsitzende noch auf zwei Termine: 1. März Amt für verstorbene Mitglieder und 3. Mai der Florianstag in Schmidmühlen. In seinem Bericht für die First Responder berichtete Christoph Zollbrecht über insgesamt 129 Einsätze. Der Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war die Anschaffung, Segnung und Inbetriebnahme des neuen Einsatzfahrzeuges. Ein eher ruhiges Einsatzjahr gab es für die aktive Wehr. Die Wehr umfasst derzeit 38 Aktive, darunter zwölf Frauen sowie elf ausgebildete First Responder. Kommandant Jürgen Ehrnsberger listete 30 Einsätze auf, wobei die technischen Hilfeleistungen deutlich überwogen. Die gliedern sich auf in vier Brandeinsätze, 22 Technische Hilfeleistungen und vier Sicherheitswachen. Dabei leisteten 342 Feuerwehrdienstleistende 660 Einsatzstunden. Ferner war man beim Allerseelenschiffchen und bei verschiedenen Absperrdiensten gefordert. „Proppevoll“ war der Terminkalender, was die Übungen und Ausbildungseinheiten anbelangt.

Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus elf Mitglieder, davon sind drei Mitglieder weiblich, wie Jugendleiter Julian Decker berichtete. Sieben Mitglieder sind unter 16 Jahren. Ausgeschieden ist ein Mitglied (Wechsel in die aktive Wehr), drei sind neu hinzugekommen. Das Leitungsteam besteht aus Julian Decker und Anna Manglberger, das Amt der Jugendsprecherin hat Frieda Weigert übernommen. Julian Decker bedankte sich auch bei Katharina Müller für ihre langjährige Tätigkeit als Jugendleiterin. Jeden ersten Dienstag im Monat wird eine feste, themenbezogene Übung zusammen mit der Jugendfeuerwehr Winbuch abgehalten. Themen aus 2019 waren unter anderem Erste Hilfe, das Funken, Aufbau von Saugleitungen, Brandbekämpfung und verschiedene Geräte zur technischen Hilfeleistung. Im November wurde der alljährliche Wissenstest auf Gemeindeebene abgehalten. Wie jedes Jahr beteiligte sich die Jugendfeuerwehr am Marktfest sowie am Adventsmarkt. Im April machte die Jugendfeuerwehr einen Ausflug nach Erding in das dortige Erlebnisbad.

Jugend ist sehr lernwillig

Julian Decker resümierte: „Wir Jugendwarte sind sehr stolz auf die Jugend, da sie immer fleißig, bemüht und lernwillig sind und auch jederzeit sehr motiviert.“ Überaus erfreulich fiel der Kassenbericht von Christina Pirzer aus. Das Ausrichten verschiedener Veranstaltungen machte sich positiv bemerkbar. In abschließenden Worten bedankte sich der Bürgermeister Peter Braun bei der Feuerwehr Schmidmühlen. Er zeigte sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit, sei es beim Verein oder der aktiven Truppe, oder auch von der Jugendarbeit und den First Responder. Sebastian Schaller und KBI Hubert Blödt würdigten die Arbeit der Feuerwehr und der First Responder, wobei Sebastian Schaller auch die gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehren hervorhob.

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