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2500 Euro für den Hospizverein

Bei einem Besuch beim Vorsitzenden Georg Franz Fröhler würdigte MdL Dr. Harald Schwarz das ehrenamtliche Engagement.

Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz (rechts) übergab dem Vorsitzenden des Hospizvereins Amberg, Georg Franz Fröhler (links), seine Spende in Höhe von 2 500 Euro.
Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz (rechts) übergab dem Vorsitzenden des Hospizvereins Amberg, Georg Franz Fröhler (links), seine Spende in Höhe von 2 500 Euro. Foto: Patrick Fröhlich

Amberg.Es ist ein Thema, mit dem man sich nicht gerne beschäftigt, das aber dennoch ein sehr Wichtiges ist: die würdevolle Begleitung und Unterstützung von schwerkranken und sterbenden Menschen und deren Familien in der letzten Lebensphase. Wie es in einer Pressemitteilung von MdL Dr. Harald Schwartz heißt, leistet der Hospizverein Amberg in diesem Bereich Großes. Daher informierte sich Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz bei Vorsitzendem Georg Franz Fröhler über die Arbeit des Vereins und spendete 2 500 Euro.

Wie Fröhler darstellte, umfasst die Tätigkeit des Hospizvereins Amberg mehrere Bereiche. „Einen großen Teil unserer Arbeit stellt die Hospizbegleitung dar. Dabei begleiten wir mit unserem geschulten Fachpersonal schwerkranke Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen in der letzten Lebensphase – zu Hause, im Pflegeheim und im Krankenhaus, unabhängig von Weltanschauung und Religion“, so Fröhler. Neben der Kinderhospizbegleitung und der Trauergruppe für Kinder und Jugendliche werden außerdem Trauercafés in Amberg und Hirschau sowie Einzelbegleitungen angeboten, bei denen gemeinsam der Verlust von liebgewonnenen Menschen verarbeitet werden kann.

Wichtig seien, betonte Fröhler, auch die Kurse, die der Verein anbietet. „In unserem ‚Letze-Hilfe-Kurs‘ werden Basis-Wissen und Kompetenzen für eine gute Sorge am Lebensende vermittelt. Damit wird Sicherheit im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen geschaffen. Denn viele Menschen wollen zu Hause sterben, begleitet von vertrauten Menschen“, wusste der Vorsitzende zu berichten. Außerdem würden Kochkurse für Witwer und Witwen sowie Palliative Care Fachberatung für Betroffene und deren Angehörige sowie Beratungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angeboten.

Auf seine Nachfrage erfuhr MdL Schwartz, dass der Verein ca. 250 Mitglieder habe und insgesamt 45 ausgebildete ehrenamtliche Hospizbegleiter und fünf zertifizierte ehrenamtliche Trauerbegleiter individuell für die betroffenen Menschen aktiv seien. Damit könne der Verein pro Jahr ca. 100 sterbende Menschen unterstützen und begleiten. „Der Hospizverein leistet mit seinem größtenteils aus Spenden finanzierten, ehrenamtlichen Engagement eine wichtige Arbeit im sozialen Bereich. Ich habe großen Respekt und Dankbarkeit für diese Tätigkeit, da sie dazu beiträgt, dass Menschen am Ende ihres Lebenswegs nicht alleine sind“, dankte Schwartz Fröhler stellvertretend für die Ehrenamtler.

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