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Alle Becken werden geöffnet

Am Freitag startet im Hockermühlbad die nächste Öffnungsphase. Mit dem Testlauf waren die Verantwortlichen zufrieden.

Bis zu 1100 Menschen sollen ab Freitag im „Hocko“ wieder baden dürfen.
Bis zu 1100 Menschen sollen ab Freitag im „Hocko“ wieder baden dürfen. Foto: Karoline Gajeck-Scheuck

Amberg.Wegen der Corona-Pandemie musste der Start in die Freibadesaison im Hockermühlbad auf den 11. Juni verschoben werden. Vom 11. Juni bis einschließlich 2. Juli 2020 gibt es für die Badegäste eine Testphase ausschließlich im Schwimmerbecken mit umfangreichen Schutz- und Hygienemaßnahmen. Die Testphase ist bei den Hockermühlbad-Gästen gut angenommen worden. Bis zum 24. Juni nutzten rund 4500 Badegästen die Testphase zum Schwimmen. Das teilten die Stadtwerke Amberg Bäder und Park GmbH in einer Pressemitteilung mit.

Auch die zweite Öffnungsphase erfordere nach wie vor ein umsichtiges Handeln, um die Mitarbeiter und die Badegäste vor einer Erkrankung zu schützen, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Hocko-Team zeige großen Einsatz, damit wieder mehr Badegäste, vor allem Kinder und Familien, die Möglichkeit erhalten, ins Hockermühlbad Amberg zu kommen.

Auch in der zweiten Öffnungsphase bedinge die Umsetzung dieser Schutz- und Hygienemaßnahmen niedrigere Besucherzahlen, bei gleichzeitig höheren Kosten.

Die zweite Stufe der Freibadesaison im Hockermühlbad startet am Freitag um acht Uhr. In dieser zweiten Phase, bis voraussichtlich Mitte September 2020 stehen den Badegästen wieder alle Wasserbecken zur Verfügung. Familien mit Kindern können so in den Ferien wieder den Ausflug ins Freibad „Hocko“ genießen.

Gewohnte Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind – wie gewohnt – täglich von acht Uhr bis 20 Uhr. Letzter Einlass ist um 19 Uhr. Ab sofort startet auch der Saisonkarten-Vorverkauf an der Kasse im Hockermühlbad zu den Kassenöffnungszeiten neun bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Für ihre treuen Saisonkarten-Kunden haben die Stadtwerke die besonderen „Corona-Bedingungen“ mit einem günstigeren Kartenpreis berücksichtigt, heißt es in der Mitteilung weiter. Bei den Einzeleintrittskarten kommt die befristete Senkung der Mehrwertsteuer ab dem 1. Juli 2020 – im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftpakets – zum Tragen.

Beim erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzept ist „oberstes Gebot“,“ dass die Abstandsregelungen verbindlich eingehalten werden. Daneben gilt für bestimmte Bereiche das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Zusätzlich gilt ab dem 3. Juli, unter anderem, Folgendes: Die maximale gleichzeitige Besucherzahl im Hockermühlbad beträgt 1100 Menschen; die Kontrolle erfolgt durch das Eingangsdrehkreuz.

Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten Covid-19-Falles zu ermöglichen, ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer) einer Person je Hausstand zu führen. Der Zutritt zum Bad ist ausschließlich nach Erfassung der Kontaktdaten möglich. Diese Erfassung erfolgt beim Kauf von Saisonkarten gleich parallel. Bei Einzeleintrittskarten muss das Kontaktformular an der Kasse ausgefüllt und an der Kasse abgegeben werden. Alternativ kann das Formular auch – unter www.hockermuehlbad-amberg.de – bereits online ausgefüllt und ausgedruckt mitgebracht werden.

Kinder bis sechs Jahre sind frei, haben aber nur in Begleitung von Erwachsenen Zutritt zum Bad. Zutritt für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ist ohne Begleitung möglich.

Im Sportbecken dürfen sich maximal 150 Menschen aufhalten. Die Regelungen für das Sportbecken bleiben, aufgrund des sehr positiven Feedbacks der Badegäste, fast gleich, wie in Testphase 1. Das heißt, das Springerbecken kann maximal von 20 Personen genutzt werden und wird von den Mitarbeitern zeitlich befristet freigegeben. Alternativ ist auch eine Nutzung für Aqua-Jogging etc. im Rahmen der maximalen Personenzahl möglich. Die Freigabe erfolgt jeweils durch das Personal. Im Nichtschwimmerbecken dürfen sich maximal 120 Personen aufhalten, auf der Breitrutsche maximal eine Person oder eine Familie.

Mithilfe im Planschbecken nötig

Im Planschbecken für die kleinsten Badegäste werden die begleitenden Erwachsenen gebeten, möglichst jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.

Die Umkleiden, Wärmehallen mit Duschen und Toiletten sind geöffnet und nutzbar. Beim Betreten in Strassenkleidung ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Die „kleine Liegewiese“ Richtung Parkplatz und die Liegewiese bis nach den Beachvolleyballfeldern sind geöffnet. Das Beachvolleyballfeld (maximal drei Personen), die Tischtennisplatten und das Streetballfeld (maximal zwei Personen pro Feld) sind geöffnet. Weitere Informationen finden Interessierte in Kürze im Internet unter www.hockermuehlbad-amberg.de unter Bäder, „Hockermühlbad“ oder telefonisch unter der Nummer (0 96 21) 60 38 30.

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