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Treffpunkt

„Amberger Tage“ für Bayerns Schreiner

Alle zwei Jahre findet der Bayerische Schreinertag statt – heuer waren die Innungen für drei Tage in Amberg zu Gast.

Treffen im  Stadttheater; von links: der Präsident des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern, Konrad Steininger, OB Michael Cerny und der Obermeister der Schreinerinnung Amberg, Richard Siegler Foto: Reichert
Treffen im Stadttheater; von links: der Präsident des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern, Konrad Steininger, OB Michael Cerny und der Obermeister der Schreinerinnung Amberg, Richard Siegler Foto: Reichert

Amberg.Die Schreiner aus ganz Bayern wurden im Foyer des Stadttheaters von Oberbürgermeister Michael Cerny zum Bayerischen Schreinertag 2016 begrüßt. Gleich zu Beginn verwies der OB auf die lange Tradition des Handwerks in der Stadt, waren doch im Mittelalter Amberg und das gesamte Umland das „Ruhrgebiet“ im Land. In und um Amberg herum wurde Eisenerz abgebaut und in Handwerksbetrieben verhüttet und verarbeitet. Mit den Vils-Plätten ging es damals nach Regensburg und von da in den Rest der Welt außerhalb der „Oberen Pfalz“, wie die heutige Oberpfalz damals genannt wurde. Auch war Amberg über viele hundert Jahre hinweg der Regierungssitz der Oberpfalz, noch lange bevor es Regensburg wurde, sagte Cerny. Die vielfältigen Handelsverbindungen bewirkten laut Cerny natürlich eine rege Bautätigkeit, und da schließe sich der Kreis wieder zum Handwerk und speziell zu den Schreinern.

Die Schreinerinnung, in der Mitte Obermeister Richard Siegler Foto: Reichert
Die Schreinerinnung, in der Mitte Obermeister Richard Siegler Foto: Reichert

Ebenfalls ein Grußwort sprach der Präsident des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern, Konrad Steininger. Er sagte, dass es im Moment eigentlich keinen Grund zur Klage im Schreinerhandwerk gebe. Die Auftragslage sei gut, und die Betriebe seien deshalb in aller Regel gut ausgelastet. Die Ausbildung im Schreinerhandwerk, notwendig für gutes Gedeihen der Betriebe, sei ausgezeichnet. Die Innung, das Gründungsjahr ist nachgewiesen für 1933, stehe für Kontinuität und Zuverlässigkeit für die Mitglieder in allen Fragen, die das Schreinerhandwerk betreffen.

Um die Gäste im Foyer nicht zu lange mit Reden vom abendlichen Stadtbummel und gemütlichen Abend in einer Gaststätte mit Brauerei abzuhalten, sprach nur kurz auch der Obermeister der Schreinerinnung Amberg, Richard Siegler, zu den Anwesenden. Er erläuterte das Programm der folgenden zwei Tage. Am Freitag fand die Mitgliederversammlung im ACC statt. Danach war ein umfangreiches Freizeitprogramm im Raum Amberg geboten, auch eine Plättenfahrt. Nachmittags fand ein Festakt mit Vortrag „Realität…und andere Illusionen“ statt. Festredner war Jörg Alexander. Abends folgte der Festabend mit Buffet. Die „Saigat’n“ aus dem Hirschbachtal – da spielen auch Schreiner mit – sorgten für die Musik, die Herren vom „Neidafer Plattlclub“ zeigen ihr Können. (arr)

Bayerischer Schreinertag

  • Marsch

    Zum Abschluss des Bayerischen Schreinertags 2016 in Amberg trafen sich die Innungen am Samstag mit Fahnen und Blaskapelle zum großen Marsch durch die Amberger Innenstadt.

  • Messe

    Ab 9.30 Uhr fand ein ökumenischer Gottesdienst in St. Martin statt, im Anschluss wurden Fahnen geweiht. Danach war ein Bieranstich mit Stärkung für die Heimfahrt vorgesehen. (arr)

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