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Schule

„EGoist“ schnappt sich einen Förderpreis

Die renommierte Schülerzeitung des Erasmus-Gymnasiums Amberg wird im größten Wettbewerb erneut ausgezeichnet.

Mit der im Februar 2015 erschienenen Ausgabe „EGoist“ beteiligte sich das Erasmus-Gymnasiums am Wettbewerb „Blattmacher“ – mit Erfolg. Foto: Julian Prechtl
Mit der im Februar 2015 erschienenen Ausgabe „EGoist“ beteiligte sich das Erasmus-Gymnasiums am Wettbewerb „Blattmacher“ – mit Erfolg. Foto: Julian Prechtl

Amberg.900 Einsendungen, 31 Gewinner, 34 Preise. Zum 13. Mal veranstaltete die Jugendpresse Deutschland zusammen mit den Ländern den Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Im Landtag Brandenburg eröffnete Vizepräsident Dieter Dombrowski die Jurysitzung per Grußwort. Anschließend wählten Expertinnen und Experten aus Medienhäusern, Klassenzimmern und Landesministerien aus Bergen von Zeitungen die Besten der Besten. Dazu gibt es noch Sonderpreise, Workshops und eine Reise nach Berlin.

Je Schulart erhalten Zeitungsredaktionen für Platz 1 1000 Euro, für den 2. Platz 500 Euro, für den 3. Platz 250 Euro. Bei den Gymnasien ging ein Förderpreis an die Schülerzeitung „Egoist“ des Erasmus-Gymnasiums Amberg.

Gewinner wurden in sechs Kategorien – Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen, berufliche Schulen – ermittelt. Außerdem honorieren sieben Sonderpreise Zeitungen mit hervorragenden themenspezifischen Beiträgen und bestimmten journalistischen Stilformen. Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial erhielten Förderpreise für die weitere Unterstützung ihrer oft „nur“ ehrenamtlichen Arbeit.

Feierlich wird es am 6. Juni im Bundesrat in Berlin, wenn Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (Ministerpräsident von Sachsen), die jungen Medienmachenden bei einer eigenen Preisverleihung auszeichnet. Beim Schülerzeitungskongress der Jugendpresse Deutschland, am 7. Juni, können sich die prämierten Redaktionen in zahlreichen Workshops fortbilden und mit Medienprofis in Kontakt treten.

Kriterien wie die Schul- und Schülerbezogenheit, jugendrelevante Themen im außerschulischen Bereich wie auch Schreibstil, Layout und Aktualität der Zeitungen flossen in die Bewertung ein. Beeindruckt sind die Jurymitglieder immer wieder vom großen Engagement der jungen Medienmachenden, die hauptsächlich ehrenamtlich neben der Schule für Ihre Zeitungen brennen, der großen inhaltlichen Bandbreite der Themen, den vielfältigen Perspektiven und dem professionellen Layout der Schülerzeitungen.

Martin Winter, geschäftsführender Bundesvorstand der Jugendpresse, unterstreicht die Bedeutung: „Die Arbeit in den Redaktionen bewegt Schülerinnen und Schüler dazu, sich selbst eine fundierte, eigene Meinung zu vielen relevanten Themen in unserer Gesellschaft zu bilden.“ Verschiedene Medienprofis unterstützten die Jury mit ihrem Fachwissen. Seit 2004 findet der Schülerzeitungswettbewerb mit dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ jedes Jahr statt. Ziel ist es, das Engagement von Schülern außerhalb des Unterrichts zu honorieren. Demokratische Strukturen an Schulen sollen gestärkt und das Erlernen journalistischer Arbeitsmethoden gefördert werden.

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