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Soziales

Gute Betreuung für Flüchtlinge wichtig

Die Caritas Amberg-Sulzbach engagiert sich stark in der Asylsozialarbeit. Die Sparkasse unterstützt dies mit 6000 Euro.

Bei der Spendenübergabe: von links Alexander Düssil, Werner Dürgner (beide Sparkassenvorstände), Caritasgeschäftsführer Günther Koller, Dr. Ozra Mehranfar-Birner (ehrenamtliche Mitarbeiterin), Dr. Wolfgang Schmalzbauer (Caritasvorsitzender), Anne Kuchler (Asylberaterin), Dieter Meier (Sparkassenvorstandsvorsitzender) und Irina Huber (Asylberaterin).
Bei der Spendenübergabe: von links Alexander Düssil, Werner Dürgner (beide Sparkassenvorstände), Caritasgeschäftsführer Günther Koller, Dr. Ozra Mehranfar-Birner (ehrenamtliche Mitarbeiterin), Dr. Wolfgang Schmalzbauer (Caritasvorsitzender), Anne Kuchler (Asylberaterin), Dieter Meier (Sparkassenvorstandsvorsitzender) und Irina Huber (Asylberaterin). Foto: Caritas

Amberg.Auch an der Stadt Amberg geht der weltweite Flüchtlingsstrom nicht vorbei. Gegenwärtig befinden sich rund 300 Asylbewerber und Geduldete im Stadtgebiet und weitere Plätze für etwa 110 zusätzliche Flüchtlinge sind im Entstehen. Die Asylsozialarbeit leistet der Caritasverband Amberg-Sulzbach. „Sowohl unser christlich-caritativer Auftrag, als auch die Gnade der europäischen Geburt verpflichten uns, in diesen Bereich tätig zu sein“, so Caritasvorsitzender Dr. Wolfgang Schmalzbauer. Deshalb war seine Freude sehr groß, als der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Amberg-Sulzbach, Dieter Meier und dessen Vorstandskollegen, Werner Dürgner und Alexander Düssil, ihm und den Mitarbeitern der Caritas eine Spende in Höhe von 6000 Euro aus der PS-Los-Aktion übergab.

Anne Kuchler und Irina Huber stellten die Einzelfallhilfe und -beratung der Flüchtlinge dar. Schwerpunkt seien die Unterstützung in Asylverfahren, Beistand bei Kontakten zu Behörden und Rechtsanwälten, Hilfe bei der Wohnungssuche, Vermittlung von Deutschkursen, Berufsschulklassen, Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie die psychosoziale Unterstützung bei der ständig präsenten Frage nach der Lebensperspektive. Ohne die Unterstützung von Ehrenamtlichen sei eine begleitende Betreuung nicht möglich, betonten sie.

Dr. Ozra Mehranfar-Birner, seit vielen Jahren ehrenamtlich beim Arbeitskreis Flüchtlingshilfe des Caritasverbandes engagiert, stehe beispielhaft für Deutschkurse, Kindergruppenarbeit, Hausaufgabenhilfe und die künstlerische Betätigung in der Gruppe mit Amberger Künstlern. Gut vernetzt seien die Flüchtlingsberater der Caritas mit dem Interkommunalen Bündnis für Migration und Integration, Amnesty International und mit der neu entstandenen ehrenamtlichen Initiative in der Stadt Amberg.

Caritas-Geschäftsführer Günther Koller mahnte an, die öffentliche Diskussion nicht nur auf das Thema Wohnraumbeschaffung zu beschränken, sondern auch die nötige Betreuung und Begleitung der oftmals traumatisierten Menschen zu sehen. Die Diözese Regensburg stelle dafür jährlich 300 000 Euro zur Verfügung. Sparkasse und Caritasverband waren sich einig, dass jede Spende in Sprache und Bildung für Flüchtlinge gut angelegtes Geld sei, auch wenn die Verzinsung nicht mit Euros erfolge.

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