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Initiative

Kraft finden für den Kampf gegen Krebs

Vielfältig war das Angebot beim Patiententag der Integrativen Onkologie des Klinikums. Der Austausch war besonders wichtig.

Auch die Bewegung kam zwischen den Vorträgen nicht zu kurz.  Foto: Tom Borisch
Auch die Bewegung kam zwischen den Vorträgen nicht zu kurz. Foto: Tom Borisch

Amberg.AmbergDie Staatsministerin und Schirmherrin des Patiententages der Integrativen Onkologie des Klinikums St. Marien Amberg, Melanie Huml, wäre sicher begeistert gewesen vom Ablauf und Programm des Aktionstags im Amberger Rathaus. Schnell kristallisierte sich heraus, dass es in Amberg im Bereich der Onkologie ein großes Maß an Kompetenz und eine noch viele größere Bereitschaft dazu gibt, einen solchen Tag für Patienten mit kreativem Engagement zu gestalten, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums.

Die Verbindung von Spitzenmedizin und Integrativen Verfahren im Kampf gegen den Krebs war Inhalt des Patiententages unter dem Motto „Gemeinsam. Ganzheitlich. Gegen Krebs.“. Die interessierten Besucher konnten sich an Informationsständen zu aktuellen und lokalen Angeboten informieren. Die Selbsthilfegruppen „Von Frau zu Frau“ rund um Gitta Schöner, die „Gruppe Krebs II Amberg“ mit Cornelia Lochner und die Gruppe „Deutsche ILCO“ mit Kerstin Kirchhofer gaben Kraft und Mut und bestärkten die Besucher darin, einmal ein solches Treffen aufzusuchen.

Integrative Onkologie

  • Wunsch:

    Das Onkologische Zentrum am Klinikum St. Marien Amberg, das seit 2011 erfolgreich in das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft eingebunden und gleichberechtigter Partner des CCC Erlangen-Nürnberg ist, greift mit dem Projekt der Integrativen Onkologie den Wunsch vieler Patienten nach integrativen Verfahren in der onkologischen Behandlung auf.

  • Nutzung:

    Etwa 40 Prozent aller weltweit an Krebs erkrankten Patienten nutzen Behandlungsangebote im Rahmen der onkologischen Komplementärmedizin, das belegen laut Klinikum internationale Studien.

Zu sehen waren Prothesen sowie Bade- und Sommermode für Frauen mit Brustkrebs, ebenso Tücher und die Varianten, wie solche auf dem Kopf zu tragen sind, und verschiedenste Perücken. Da Bewegung bei und nach einer Krebserkrankung sehr wichtig ist, konnten die Interessierten beim Kooperationspartner der Integrativen Onkologie, dem Fitnesscenter Balance TV 1861 Amberg und dem Team um Sven Metzler, Sportgeräte ausprobieren.

Im Fokus standen die verschiedenen Fachvorträge der Chefärzte des Klinikums und des Teams der Integrativen Onkologie, bei denen sich die Besucher auf den neuesten Stand bringen konnten und auch all ihre Fragen im Anschluss beantwortet bekamen.

In der Mittagspause gab es dann Gesundes zum Genießen, zubereitet von Peter Fischer, dem Küchenchef des Klinikums und seinem Team. Ein Buffet aus frischen Salaten, frisch gepressten Säften, einem Grünkohl-Smoothie, Kohlrabi-Fussili, Amaranth-Riegeln und verschiedenen Dips brachte neue Geschmackserlebnisse und Energie.

Nach der Mittagspause folgte eine moderierte aktive Bewegungseinheit des Physiotherapeuten Martin Weinfurther, der zugleich ausgebildeter OTT-Therapeut und damit am Klinikum Spezialist für die Sporttherapie bei onkologischen Patienten ist. Die folgenden Vorträge fanden einen krönenden Abschluss, als zwei Patienten auf dem Podium von allen ihren Erfahrungen berichteten. Überhaupt war das wohl das Wichtigste für die Besucher der gegenseitige Austausch und der Austausch mit den Ärzten. Der informative Patiententag wird mit Sicherheit eine zweite Auflage finden, so das Klinikum.

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