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Geschichte

Lösung für die Sammlung ist gefunden

Die Militärhistorie kann in Amberg bleiben. Die Sammlung findet im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum einen neuen Platz.

Die militärhistorische Sammlung, die derzeit noch in der Leopoldkaserne in Amberg untergebracht ist, wird künftig im Bereich des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums beherbergt sein.
Die militärhistorische Sammlung, die derzeit noch in der Leopoldkaserne in Amberg untergebracht ist, wird künftig im Bereich des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums beherbergt sein. Foto: MZ-Archiv

Amberg.Die militärhistorische Sammlung kann bleiben, wo sie ist: in Amberg. Wie MdB Barbara Lanzinger am Mittwochabend mitteilte, wurde jetzt eine geeignete Bundesimmobilie gefunden: Die Sammlung wird künftig im Bereich des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Amberg in der Kümmersbrucker Straße, in einer Etage des ehemaligen Königlich Bayerischen Proviantamtes, beherbergt sein.

Wie Lanzinger sagt, suche sie nach einer Lösung für die Nutzung der Leopoldkaserne, die nach dem Umzug der Bundeswehr nach Cham leer stehen werde. Dabei sei es ihr besonders um den Erhalt der militärhistorischen Sammlung gegangen. „Ich freue mich sehr, dass die vielen Gespräche mit MdL Dr. Harald Schwartz, Ambergs Bürgermeister Michael Cerny, Reinhard Schober und André Bodemann zum Erfolg geführt haben“, so Lanzinger. Besonders dankte sie Reinhard Schober, dem stellvertretenden Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Amberg, und Brigadegeneral André Bodemann für ihren unermüdlichen Einsatz.

Nachdem der Umzug der Panzerbrigade 12 von der Leopoldkaserne Amberg nach Cham beschlossen wurde, war unklar, was mit der militärhistorischen Sammlung passieren wird. Sie dokumentiert rund 300 Jahre Militärgeschichte in Amberg. Sie steht nicht im Besitz der Bundeswehr, sondern wird durch einen Verein und mit Hilfe zahlreicher privater Leihgeber betrieben.

1984 hat die Panzerbrigade 12 mit dem Aufbau der militärhistorischen Sammlung zur Geschichte der Garnison Amberg begonnen. Heute zeigt die Ausstellung anhand von Uniformen, Karten, Waffen, Orden, Urkunden und Unterkunftsgerät beispielhaft Soldatenleben und -schicksale auf rund 600 Quadratmetern im Gebäude E der Leopoldkaserne.

Wie Lanzinger abschließend sagt, setze sie sich in Berlin weiter für eine nachhaltige Nutzung des Kasernenkomplexes ein: „Der Bund steht gegenüber der Stadt Amberg in der Pflicht. Wir werden weiter für eine effektive und zukunftsorientierte Lösung kämpfen.“

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