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Initiative

Klimaschutz schon Kindern nahebringen

Möglichst früh soll die Umweltbildung beginnen. Der Landkreis Amberg-Sulzbach sucht daher weitere Energieschulen.

Ein neuer Flyer soll weitere Schulen animieren, sich am Projekt Energieschule des Landkreises Amberg-Sulzbach zu beteiligen.
Ein neuer Flyer soll weitere Schulen animieren, sich am Projekt Energieschule des Landkreises Amberg-Sulzbach zu beteiligen. Foto: Harald Herrle

Amberg.Im Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es bislang bereits zehn Grund- und Mittelschulen, die sich am Projekt Energieschule Amberg-Sulzbach beteiligen. Ein neuer Flyer soll nun weitere Schulen animieren, an dem Projekt mitzuwirken, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts. Dieser Flyer wurde jetzt von Landrat Richard Reisinger, der Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises, Katharina List, und Vertretern der AG Schule sowie des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) der Öffentlichkeit vorgestellt.

Klimaschutz geht alle an, deshalb sollte das Thema im Zentrum der Bildungsarbeit stehen, so der Tenor bei der Veranstaltung. Kinder und Jugendliche sollten demnach möglichst früh Zusammenhänge des Energieverbrauchs und der Energieversorgung erkennen, um die damit verbunden Folgen für das Klima zu erfahren und Handlungs- sowie Gestaltungskompetenz erwerben. Und genau da setze die Energieschule Amberg-Sulzbach an.

Vor gut drei Jahren startete das Projekt im Landkreis Amberg-Sulzbach mit der Lauterachtalgrundschule Hohenburg und der Krötenseemittelschule Sulzbach-Rosenberg als so genannten Pilotschulen. Initiiert wurde das Projekt von der AG Schule des Agenda-Beirats des Kreistages.

Energieschulen

  • Grundschulen

    Energieschulen sind die Grundschulen in Hohenburg, Ammerthal, Hirschau, Kümmersbruck sowie in Sulzbach-Rosenberg die Jahn- und die Pestalozzi-Grundschule.

  • Mittelschulen

    Aus dem Bereich der Mittelschulen sind es die Krötensee-Mittelschule Sulzbach-Rosenberg sowie die Schulen in Hirschau, Ensdorf und Illschwang.

Mittlerweile gehört das Projekt zum Aufgabenbereich der Klimaschutzkoordinatorin Katharina List. Und inzwischen beteiligen sich auch sechs weitere Grund- und zwei Mittelschulen an der Maßnahme des Landkreises, die vom ZEN in Ensdorf organisatorisch unterstützt wird.

Mit der Teilnahme am Projekt erwerben die Schulen eine Auszeichnung, die das Engagement für die Energiewende belegt. Durch die Mentoren der AG Schule erhalten Lehrkräfte während der dreijährigen Laufzeit fachkundige Unterstützung im Energieunterricht.

Manfred Klemm, Sprecher der AG Schule, bedankte sich bei Landrat Richard Reisinger für die engagierte Unterstützung dieser Werbeveranstaltung. Ihm sei die Ausbildung der Schüler in Energiefragen deutlich spürbar ein Anliegen, würdigte Klemm.

Die Flyer werden demnächst an die Gemeinden und an sämtliche Schulen im Landkreis Amberg-Sulzbach verschickt.

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