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Unglück

Auerbach: Sieben Verletzte bei Großbrand

Ein Haus ist am frühen Neujahrsmorgen komplett ausgebrannt. Die Brandursache steht noch nicht fest – die Kripo ermittelt.

Die Feuerwehren versuchten, das weitere Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern, was allerdings nicht gelang. Foto: Jürgen Masching
Die Feuerwehren versuchten, das weitere Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern, was allerdings nicht gelang. Foto: Jürgen Masching

Auerbach.Am Neujahrstag 2018 gegen 4.50 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle (ILS) Amberg über einen Brand im Schleicherhof im Stadtgebiet Auerbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) informiert. Die Einsatzkräfte fanden einen brennenden Carport und einen darin abgestellten – bereits ebenfalls brennenden – Personenwagen vor. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt auch schon auf das angrenzende Einfamilienhaus ausgedehnt.

Die fünfköpfige Familie und eine Freundin der Tochter hatten zum Glück das Haus bereits verlassen, konnte vor Ort in Erfahrung gebracht werden. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten auch die Nachbarn von der Polizei aus ihren Betten geklingelt werden und ihre Häuser verlassen.

Durch den massiven Einsatz der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnanwesen verhindert werden, teilt die Polizei mit. Das Haus des Geschädigten brannte allerdings vollständig aus, beziehungsweise, es wurde durch den Brandschaden unbewohnbar.

Der Hauseigentümer, seine Familie, ein Gast und ein eingesetzter Polizeibeamter der Polizeiinspektion Auerbach erlitten jeweils eine Rauchvergiftung, die eine Beobachtung im Krankenhaus in Pegnitz erforderlich machten. Schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen haben die sieben verletzten Personen nach jetzigen Erkenntnissen nicht, teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz mit.

Der Sachschaden dürfte bei mehr als 250 000 Euro liegen. Zur Klärung der bisher unbekannten Brandursache hat die Kriminalpolizei Amberg noch in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages die Ermittlungen aufgenommen.

An der Einsatzstelle befanden sich neben der Feuerwehr aus Auerbach auch die Wehren aus Zogenreuth, Michelfeld, Nitzlbuch, Königstein und Neuhaus a.d. Pegnitz – insgesamt ungefähr 100 Floriansjünger und zudem noch 20 Mann vom Bayerischen Roten Kreuz.

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