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Bildung

Geistliches und Weltliches

Die Kulturwerkstatt organisiert die die Führung „Kirche und Wirtschaft mit Pfiff“.

Die Asamkirche Foto: Kulturwerkstatt
Die Asamkirche Foto: Kulturwerkstatt

Auerbach.Kirche und Wirtshaus waren schon immer zwei besondere Bezugspunkte in einer Gemeinschaft. Um beide geht es am Sonntag bei der Führung „Kirche und Wirtshaus mit Pfiff“ in Auerbach/Michelfeld. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Asamkirche, bevor es weiter zum Traditions-Gasthaus Schindler geht.

Der Ursprung der Kirche geht bis auf Otto, den Heiligen aus Bamberg zurück, der 1119 die Benediktinerabtei Michelfeld gründete. Die Bauten hatten durch den 30-jährigen Krieg gelitten, weshalb das heutige Klostergebäude nach Plänen von Johann und Wolfgang Dientzenhofer zwischen 1680 und 1700 neu errichtet wurde. Mit den Mal und Stuckarbeiten wurden 1717/18 die Gebrüder Asam beauftragt. 1803 erfolgte die Auflösung des Klosters im Zuge der Säkularisation. Pfarrer Johann Sebastian Neppenbacher (1881 bis 1894 in Michelfeld und bis 1907 in Auerbach) brachte den Bischof von Bamberg und den Regens des Priesterseminars Dillingen dazu, die Klosteranlage zu erwerben. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche. 1884 wurde in der Klosteranlage die Taubstummenanstalt Michelfeld eröffnet. Die Regens-Wagner-Stiftung Michelfeld ist heute eine moderne Einrichtung für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit derzeit 220 Wohnplätzen sowie ein Seniorenpflegeheim mit 30 Plätzen. Die Bewohner werden von Dillinger Franziskus-Schwestern und weltlichen Kräften betreut.

Nach der Kirchenführung geht es in den Traditionsgasthof Schindler. Dieser besteht seit mindestens 1898. Großen Bekanntheitsgrad hat die traditionelle Kirchweih, die hier in der Region noch große kulturelle Bedeutung hat. Im Januar 2016 übernahmen Thomas Schindler und Ehefrau Ines die Gaststätte.

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