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Auf die Ursensollner Wehr ist Verlass

Der Vorsitzende Markus Dehling blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Bürgermeister würdigt die Leistung der Wehr.
Von Florian Schlegel

1. Vorsitzender Markus Dehling, 2. Vorsitzender Alexander Graf, Kassenprüfer Johann Edenharder und Markus Donhauser II., Ortssprecher Christian Graml und 1. Kommandant Thorsten Michl Foto: Florian Schlegel
1. Vorsitzender Markus Dehling, 2. Vorsitzender Alexander Graf, Kassenprüfer Johann Edenharder und Markus Donhauser II., Ortssprecher Christian Graml und 1. Kommandant Thorsten Michl Foto: Florian Schlegel

Ursensollen.Der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Ursensollen, Markus Dehling, blickte bei der Jahreshauptversammlung, die noch vor dem Versammlungsverbot stattfand, auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Die Ursensollen Wehr hat derzeit 387 Mitglieder.

In seinem Bericht konnte Dehling auf den Weihnachtsmarkt in Ursensollen und auf die Winkler-Kirwa zurückblicken. Auch die Vitus-Kirwa war ein wichtiger Bestandteil des Vereinsjahres 2019. Ein besonderes Highlight war die Anfrage der Feuerwehr Haag, ob die Vereinsfahne des bald aufgelösten Vereins die Feuerwehr Ursensollen aufbewahren könne. Abschließend wurden die Vereinstermine des laufenden Jahres bekannt gegeben.

62 aktive Kräfte

1. Kommandant Thorsten Michl kann momentan auf 62 aktive Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Im vergangenen Jahr wurde man zu 69 Einsätzen gerufen. 1001 Einsatzstunden haben die Ursensollner Wehrfrauen und -männer dort ehrenamtlich geleistet. Zu diesen Einsatzstunden kommen noch 50 Übungsdienste hinzu. Im vergangenen Jahr wurde auch die Modulare Truppmann Ausbildung abgehalten. Um bei einer flächendeckenden Unwetterlage die Integrierte Leitstelle zu entlasten, entschloss man sich im Landkreis, sogenannte Abschnittsführungsstellen zu errichten. Eine solche Einrichtung wurde auch bei der Feuerwehr Ursensollen eingerichtet. Dazu laufen derzeit die Schulungen für das Personal, die diese Stelle dann besetzen sollen. Beim Ausblick konnte Michl die digitale Alarmierung sowie die Zukunftskonzepte der Feuerwehren in der Gemeinde ansprechen.

Kassier Simon Streher legte den anwesenden Mitgliedern den Kassenstand und die Einnahmen und Ausgaben dar. Die beiden Kassenprüfer Johann Edenharder und Markus Donhauser II bestätigten Streher eine ordentliche Kassenführung und sprachen die Empfehlung zur Entlastung der Vorstandschaft aus. Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl der beiden Kassenprüfern. Johann Edenharder und Markus Donhauser II wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

25 Jahre in der Vorstandschaft

Christian Graml (Ortssprecher Kotzheim) wurde vom 1. Vorsitzenden Markus Dehling für 25 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft geehrt.

Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Ursensollen, Franz Mädler, sprach von seiner letzten Versammlung bei der Ursensollner Wehr. „Die Ansprüche an die Feuerwehr ist immer mehr gewachsen, und deshalb ein Dank im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für euren Dienst“, so Mädler. Er bescheinigte auch der Ursensollner Wehr eine hervorragende Arbeit und zollte Anerkennung für die Einsätze und Ausbildungen. Abschließend wünschte sich Mädler, dass alle Wehren in der Gemeinde an einem Strang ziehen sollen.

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach. Im Landkreis wurden im vergangenen Jahr rund 1800 Einsätze abgearbeitet. Dazu zählte der Kontingenteinsatz im Berchtesgadener Land, die beiden Bombenfunde in Haselmühl sowie zahlreiche Flächenbrände. Bei der Katastrophenschutzübung im Januar nahm auch die Feuerwehr Ursensollen mit ihrer Abschnittsführungsstelle teil. Abschließend konnte Blödt verkünden: „Wir wissen, dass wir uns auf die Feuerwehr Ursensollen verlassen können."

Pfarrer Dr. Willi sagte, dass die Feuerwehr und ein Pfarrer eins gemeinsam hätten: „Denn wenn Menschen in Not sind, braucht man uns!“

FFW-nachwuchs

  • Jugendgruppe:

    Jugendwart Alexander Streher sei stolz, 15 Jugendliche in seiner Jugendgruppe zu haben. Insgesamt wurden 2019 35 Jugendübungen abgehalten, dazu zählen auch Jugendfreizeiten, wie Poolparty oder eine Hüttenwanderung. Besondere Aktivitäten waren auch die Abschlussprüfung des MTA-Basismodules, die Hilfeleistungsübungen. Heuer möchte man die Dienstuniformen der Jugendfeuerwehr erneuern und bei der deutschen Jugendleistungsspange teilnehmen.

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