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Notfall

Einfamilienhaus stand im Vollbrand

Ein Bauernhaus fing bei Birgland im Kreis Amberg-Sulzbach Feuer. Die Flammen raubten der sechsköpfigen Familie ihr Zuhause.

Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Symbolfoto: Bastian Winter
Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Symbolfoto: Bastian Winter

Birgland.In Gronatshof, einem kleinen Ort im Bereich Birgland, war am Montag gegen 17.35 Uhr ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Der 41-jährige Landwirt war zu dieser Zeit mit seiner Lebensgefährtin im Büro bei einer Tasse Kaffee gesessen, als er hörte, wie Dachziegel vom Dach nach unten fielen. Er eilte laut Polizei sofort nach draußen und konnte sehen, wie Flammen aus dem Dachstuhl schlugen.

Sofort wurde die ganze Familie ins Freie und in Sicherheit gebracht. Es handelt sich hierbei um das Paar und um vier Kinder im Alter von drei Monaten bis 15 Jahre. Alle sechs Personen blieben glücklicherweise unverletzt.

Löschversuche mit dem Gartenschlauch

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden alarmiert. Der Hausbesitzer begann sogleich mit Löschversuchen mit dem eigenen Gartenschlauch. Insgesamt über 110 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren aus Poppberg, Schwend, Lauterhofen, Alfeld, Wolfertsfeld, aber auch aus Sulzbach-Rosenberg und Amberg waren angerückt, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen und ein Übergreifen auf benachbarte Anwesen zu verhindern. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Aufgebot von zehn Einsatzkräften an den Brandort geeilt.

Bis die Einsatzkräfte eingetroffen waren, stand der Dachstuhl schon in Vollbrand. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden, ohne dass andere Gehöfte in Mitleidenschaft gezogen wurden. Verletzt wurde auch bei den Einsatzkräften niemand. Die Brandwacht übernahm die Feuerwehr aus Poppberg, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Nachbar nahm Familie auf

Das Bauernhaus wurde durch den Brand und das Löschwasser unbewohnbar. Die sechsköpfige Familie kam bei einem Nachbarn unter. Die genaue Brandursache steht zwar noch nicht fest. Diese muss erst noch durch einen Gutachter in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei geklärt werden, aber auf Grund der Beobachtungen und der Brandausbreitung muss davon ausgegangen werden, dass möglicherweise ein Defekt im Bereich des Kamins brandursächlich gewesen sein könnte.

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