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Polizei

Vermisster kam wieder selbst zurück

Zahlreiche Einsatzkräfte suchten bei Poppberg einen Mann aus einer Einrichtung für Behinderte. Alles nahm ein gutes Ende.

Auch Hunde waren bei der Suche nach dem Vermissten im Einsatz wie hier Polizeisuchhund Barnabé von Polizeioberkommissar Thomas Wendler vom Polizeipräsidium Mittelfranken. Foto: PI Sulzbach-Rosenberg
Auch Hunde waren bei der Suche nach dem Vermissten im Einsatz wie hier Polizeisuchhund Barnabé von Polizeioberkommissar Thomas Wendler vom Polizeipräsidium Mittelfranken. Foto: PI Sulzbach-Rosenberg

Birgland.Glücklich endete eine Vermisstensuche am Dienstag, 29. August. Bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg ging gegen 9.30 Uhr die Mitteilung ein, dass aus einer Einrichtung für Behinderte in Poppberg ein Bewohner vermisst werde. Der 59-Jährige hatte das Haus gegen 7 Uhr in unbekannte Richtung und ohne Angabe eines Zieles verlassen. Aufgrund seines psychisch labilen Zustands musste davon ausgegangen werden, dass eine Selbstgefahr für den Mann besteht, so Polizeihauptkommissar Peter Krämer, Leiter der Verfügungsgruppe der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg im Pressebericht.

Von überallher kamen Einsatzkräfte

Unter der Leitung des Inspektionsleiters, Erster Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck, lief eine entsprechende Vermisstensuche im Birgland an. An dieser Suche in der waldreichen Umgebung von Poppberg beteiligten sich unter anderem drei Diensthundeführer mit ihren Hunden aus Amberg, eine Streifenbesatzung des Einsatzzuges aus Amberg, eine Streifenbesatzung aus Hersbruck und der Autobahnpolizei aus Amberg sowie drei Besatzungen der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg.

Mantrailinghunde nahmen eine Spur auf

Auf Grund der Geländebeschaffenheit und der durch die Heimleitung erfragten Gewohnheiten des Gesuchten wurden spezielle Personensuchhunde aus Nürnberg und Bayreuth angefordert. Die Hunde nahmen getrennt voneinander eine Spur des Gesuchten auf und führten die Hundeführer in ein nahes Waldstück an der Ruine Poppberg. Zum Absuchen der weiten Felder und Fluren kam noch ein Polizeihubschrauber aus dem mittelfränkischen Roth, der jedoch ohne positives Ergebnis zurückflog.

Gesuchter kam wohlbehalten heim

Kurz nachdem der Einsatz der Mantrailinghunde aufgrund der Temperaturen und der Belastung der Vierbeiner abgebrochen werden musste, kam der Gesuchte wohlbehalten gegen 17.15 Uhr selbstständig zu seinem Wohnheim zurück. Wo er gewesen ist, konnte er aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes nicht sagen. Die Suchaktion konnte somit mit glücklichem Ausgang beendet werden.

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