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Anschaffung

CSU Ursensollen will ein Auto für Ersthelfer

Der Ortsverband möchte einen entsprechenden Antrag einbringen. Das neue Fahrzeug soll Helfern mehr Sicherheit bieten.
Von Andreas Brückmann

Die CSU Ursensollen mit dem Fraktionssprecher Achim Kuchenbecker an der Spitze (vorne rechts neben dem Fahrzeug) sammelte in Freudenberg Eindrücke. Foto: Andreas Brückmann
Die CSU Ursensollen mit dem Fraktionssprecher Achim Kuchenbecker an der Spitze (vorne rechts neben dem Fahrzeug) sammelte in Freudenberg Eindrücke. Foto: Andreas Brückmann

Ursensollen.Wegen der gefährlichen Einsätze auf der Autobahn und den steigenden Einsatzzahlen benötigen die Helfer vor Ort nach Überzeugung der CSU Ursensollen ein eigenes Einsatzfahrzeug. Einen entsprechenden Antrag möchte die CSU in den Gemeinderat einbringen. Zu diesem Schluss kamen Achim Kuchenbecker, Gemeinderat und Fraktionssprecher der örtlichen CSU, und Marco Preißler, Leiter der Helfer vor Ort (HvO) Ursensollen bei einem Ortstermin in Freudenberg. Preißler war in Begleitung mehrerer Mitglieder der HvO Ursensollen, die diese Gelegenheit nutzten, um sich zu informieren.

Dort stellte Armin Daubenmerkel, Kommandant der Feuerwehr Freudenberg, die Vorteile eines eigenen Ersthelferfahrzeugs vor. „Die Absicherung der Ersthelfer auf der Autobahn mit Blaulicht sind für mich das überzeugendste Argument für ein Einsatzfahrzeug, denn sie müssen wieder gesund nach Hause kommen“ stellte Kuchenbecker nach der Präsentation fest. Er wusste von eigenen Einsätzen auf der Autobahn zu berichten, die „wegen rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern lebensgefährlich sein können“. Weitere Vorteile würde die mitgeführte Erste-Hilfe-Ausrüstung bieten, beispielsweise ein EKG oder eine Wiederbelebungsmaschine. „Solche lebenswichtigen Geräte können wir nicht mitnehmen, wenn wir mit unseren privaten Autos auf die Autobahn oder ins Gemeindegebiet ausrücken,“ sagte Marco Preißler gegenüber den Teilnehmern. Bis jetzt seien fast die gesamte Ausrüstung und alle Gerätschaften mit Unterstützung von Bürgern und Firmen angeschafft worden. Sie kämen ihnen allen im Notfall wieder zugute.

Der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Markus Donhauser erkundigte sich über die Kosten für die Gemeinde. Er merkte an, dass diese keine Rolle spielen sollten, zumal die Gemeinde auch viel Geld für andere Projekte ausgebe. Thomas Baumer sprach mit dem Abzug des Krankenwagens von Ursensollen nach Kastl die Lücken bei der medizinischen Versorgung auf dem Lande an. „Wir müssen dankbar sein, ehrenamtliche Helfer zu haben, die diese Lücken schließen“ merkte er an. Kuchenbecker bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern: „Wir haben gesehen, mit welcher Begeisterung und welchem Engagement die HvO Ursensollen seit ihrer Gründung 2010 Hilfe leistet. Deswegen müssen wir sie unterstützen, wo es nur geht.“

Lage in Freudenberg

  • Kostenübernahme:

    „Deshalb übernimmt die Gemeinde die Kosten für Unterhalt und Versicherung“, sagte der zweite Bürgermeister Franz Weiß vor Ort.

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