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Gesellschaft

Das Patientenfest stößt auf viel Resonanz

Patienten und Angehörige feierten auf dem DJK-Gelände. Die Gruppe „Sonnenschein“ singt für Pfarrer Sturm.
Von Hubert Söllner

Die Übler-Buam – Marco, Luis und Moritz (von links) – spielten zünftig auf. Foto: Hubert Söllner
Die Übler-Buam – Marco, Luis und Moritz (von links) – spielten zünftig auf. Foto: Hubert Söllner

Ensdorf.Viel Mühe hatten sich Pflegedienstleitung und Schwestern der Caritas-Sozialstation bei der Vorbereitung des Patienten-Sommerfests gegeben. Liebevoll betreuten sie im Saal beim DJK-Sportgelände die vielen Patienten aus dem Gebiet des Unteren Vils- und Lauterachtales, die mit ihren Angehörigen zum Fest gekommen waren.

Bei einer einleitenden Dankandacht betete Pfarrer Pater Hermann Sturm, Vorsitzender der Caritas Sozialstation: „Lasst uns danken für den täglichen Dienst der Schwestern, für alle Hilfe und jedes gute Wort.“ Schwestern gestalteten durch Lesungen, Gebete und Fürbitten die Andacht mit.

Die „Modenschau der besonderen Art“ zeigte, dass Haremsdamen in den fünfziger Jahren im Fasching in waren. Foto: Hubert Söllner
Die „Modenschau der besonderen Art“ zeigte, dass Haremsdamen in den fünfziger Jahren im Fasching in waren. Foto: Hubert Söllner

Pflegedienstleiterin Christel Knorr zeigte sich überwältigt vom zahlreichen Besuch der Patienten mit Angehörigen und freute sich, auch Caritas-Kreisgeschäftsführer Günther Koller und den stellvertretenden Vorsitzenden der Sozialstation Christian Wenkmann begrüßen zu können. Ihr Dank galt Pfarrer Sturm für die würdige Gestaltung der Andacht. Mit „Morgenstund‘ hat Gold im Mund…“, legten die Übler-Buam, Marco, Luis und Moritz, dann los, spielten weiter zünftig auf, träumten von griechischem Wein; und auch mit San Domingo ließen sie alte Ohrwürmer erklingen.

Mit Kaffee und Kuchen, einem süffigen Bier oder alkoholfreien Getränken feierten die Patienten mit ihren Angehörigen, unterhielten und amüsierten sich prächtig. Dazu trug auch die Gruppe „Sonnenschein“ bei, die Pfarrer Hermann Sturm – er wird Ensdorf nach 20 Jahren verlassen – mit dem Lied „Er ist unser Sonnenschein. Will jedermann zur Freude sein…“ und einem Abschiedslied, mit bunten Tüchern dabei winkend, eine Freude bereitete. Auch Präsente hatten sie für Pfarrer Sturm mitgebracht. Höhepunkt des Nachmittags aber war eine „Modenschau der besonderen Art“. Flott moderiert sah man Mode aus den fünfziger und sechziger Jahren, vom Blaumann für Damen über flotte Dirndl mit passendem Kopftuch bis zu Faschingskostümen – Haremsdamen waren damals in. Auch „flotte Bienen“ durften dabei nicht fehlen. Da gingen die Erinnerungen zurück, viele träumten von vergangenen Zeiten. Ein gemeinsames Essen rundete das Sommerfest ab.

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