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Kirche

49 Jugendliche in Ebermannsdorf gefirmt

Die jungen Christen aus dem Vilstal sollen durch die Firmung gerüstet sein für ihr Leben und den Glauben weitertragen.
Von Christine Wendl

Weihbischof Reinhard Pappenberger salbte die Firmlinge aus dem Vilstal mit Chrisam.  Foto: Christine Wendl
Weihbischof Reinhard Pappenberger salbte die Firmlinge aus dem Vilstal mit Chrisam. Foto: Christine Wendl

Ebermannsdorf.Genau wie die knapp 50 Kinder strahlte auch die Sonne am Freitag vor Pfingsten, als ihnen in der Bruder-Konrad-Kirche in Ebermannsdorf Weihbischof Reinhard Pappenberger das Sakrament der Firmung spendete. Er machte sie damit im wahrsten Sinn des Wortes „firm“ für ihr weiteres Leben als Christ. Pfarrer Herbert Grosser begrüßte den Weihbischof herzlich im festlich geschmückten Gotteshaus ebenso die Konzelebranten aus den beteiligten Pfarreien: Pfarrer Hermann Sturm (Ensdorf), Pfarrer Gottfried Schuhbach (Rieden) und Ruhestandspfarrer Josef Beer (Ebermannsdorf).

Die jungen Mädchen und Buben aus den Pfarreien Rieden-Vilshofen und Ensdorf sowie aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf-Pittersberg erneuerten im Festgottesdienst ihr Bekenntnis zum Glauben, das bei ihrer Taufe noch ihre Eltern und Paten für sie geleistet hatten.

Festlicher Tag

  • Firmlinge:

    Insgesamt wurden in der Bruder-Konrad-Kirche in Ebermannsdorf von Weihbischof Reinhard Pappenberger 49 junge Christen aus dem unteren Vilstal gefirmt. Sie stammten aus drei Pfarreien.

  • Die Pfarreien:

    Aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf/Pittersberg empfingen 23 Jugendliche das Sakrament der Firmung, aus der Pfarrei Ensdorf waren es zwölf und aus Rieden-Vilshofen 15 Firmlinge.

Weihbischof Pappenberger freute sich, dass die Firmlinge diese „kleine Völkerwanderung bis aus Vilshofen nach Ebermannsdorf“ gemacht hatten, um hier an diesem einen Ort gemeinsam diesen besonderen Tag zu begehen. „Ihr werdet anders weggehen, als ihr gekommen seid“, versprach der Firmspender.

Er verriet ihnen, was auch Papst Franziskus jungen Menschen immer wieder mit auf den Weg gibt: „Christus lebt!“ – genau so, nicht in der Vergangenheit gesprochen, sondern in der Gegenwart. „Er lebt auch heute noch unter uns und er will, dass auch ihr lebendig seid und euren Glauben weitertragt“, machte Weihbischof Pappenberger deutlich.

Menschen

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Die Seelsorger der beteiligten Pfarreien konzelebrierten den Festgottesdienst, der musikalisch durch einen Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus allen Pfarrteilen besonders festlich umrahmt wurde. Der Weihbischof salbte die Firmlinge anschließend, indem er ihnen mit Chrisam das Kreuz auf die Stirn zeichnete und dabei sprach: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der Pate legte dabei dem Firmling die Hand auf die Schulter. Er stand dabei hinter ihm – auch im Sinn von zu ihm stehen, den Firmling unterstützen und – wenn es darauf ankommt – bei ihm sein. (awe)

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