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Geschichte

Besonderer Gast

Alois Karl besuchte die St. Johannes Kirche.

Alois Karl (2. v. r.) machte sich ein Bild vor Ort. Foto: Gemeinde
Alois Karl (2. v. r.) machte sich ein Bild vor Ort. Foto: Gemeinde

Ebermannsdorf.Da es sich bei der St. Johannes Kirche in Ebermannsdorf um ein Bauwerk von nationaler Bedeutung handelt, stellte der Bund rund 260000 Euro an Fördermitteln für die Sanierung bereit. Ein Glücksfall für das barocke Kleinod und die Kirchenstiftung Ebermannsdorf. Da der Bundestagsabgeordnete Alois Karl maßgeblich an der Genehmigung dieser Mittel beteiligt war, wollte er sich vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten ein persönliches Bild machen.

Hoch über Ebermannsdorf steht die Kirche St. Johannes, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts, also fast vor genau 300 Jahren, auf den Grundmauerresten eines Vorgängerbaues errichtet wurde. Das denkmalgeschützte Gotteshaus im Ensemble mit dem Schloss und dem alten Forsthaus wird derzeit von Grund auf saniert. Die Kosten betragen, so erläuterte Kirchenpfleger Josef Beer, circa 1,3 Millionen Euro. Rund die Hälfte trägt das Bistum Regensburg. Durch den erfolgreichen Einsatz beim zuständigen Bundestagskollegen im Haushaltsausschuss wurde ein Bundeszuschuss von 20 Prozent der Aufwendungen für Ebermannsdorf ermöglicht. Dies war nur möglich, lobte MdB Alois Karl, weil der Ebermannsdorfer Bürgermeister Gilch so massiv und überzeugend darlegen konnte, dass es sich um ein Bauwerk von nationaler Bedeutung handelt. Das dann auch noch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Fördermitteln beisprang, war die weitere logische Folge daraus.

Freistaat und Denkmalamt beteiligen sich auch großzügig, so dass die Kirchenstiftung ihren Eigenanteil durch Spenden und Benefizveranstaltungen leichter aufbringen kann. Die Außensanierung ist bereits abgeschlossen und die Kirche erstrahlt in neuem Glanz. Jetzt geht es darum, die Arbeiten im Inneren zügig zu Ende zu bringen, damit dieses Kleinod spätestens 2020 wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Derzeit ist der Kircheninnenraum mit seinem Gerüst noch eine einzige große Baustelle. Es werden aktuell die alten vorhandenen Farbanstriche, die über die vielen Jahrhunderte aufgebracht wurden, abgekratzt, um die ursprünglichen Strukturen wieder freizulegen. Die über die letzten Jahrzehnte aufgetreten großen Risse und Putzabplatzungen wurden wieder verschlossen und neue Stromleitungen verlegt. Danach wird die Farbfassung so wie vor 300 Jahren wieder aufgebracht. Die Orgel wurde ausgebaut und zu einer Fachfirma zur Restaurierung verbracht. Alois Karl zeigte sich begeistert von der bereits geleisteten Arbeit und beglückwünschte die Ebermannsdorfer schon jetzt zu dieser schönen Kirche, obwohl derzeit nur Teile des später wiedererstrahlenden Glanzes alter Zeit zu sehen sind. Beer und Gilch bedankten sich beim Abgeordneten für seine Unterstützung.

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