MyMz
Anzeige

Vereine

Der Gartenbauverein lebt nun wieder auf

Seit 40 Jahren besteht die Gemeinschaft der Gartler in Pittersberg. Die Verschönerung des Orts liegt ihnen am Herzen.

In den 1990er Jahren wurden rund 75 Gedächtnisbäume entlang der Gemeindestraße in Richtung Arling vom Verein gepflanzt. Die Bäume sollen als Bilderbuch-Allee wieder aufgehübscht werden. Foto: Michael Götz
In den 1990er Jahren wurden rund 75 Gedächtnisbäume entlang der Gemeindestraße in Richtung Arling vom Verein gepflanzt. Die Bäume sollen als Bilderbuch-Allee wieder aufgehübscht werden. Foto: Michael Götz

Ebermannsdorf.Der Gartenbauverein Pittersberg ist wieder aktiv; er plant und schaut, wo im Ort das Grün gefördert und unterstützt werden kann. Den Verantwortlichen um 1. Vorsitzenden Gerhard Büchold liegt die Verschönerung von Pittersberg wieder am Herzen. Das immer kreative und fleißige Team des Kräutergartens ist mit einer Sparte ein Teil des Gartenbauvereins geworden.

Wie 2. Bürgermeister Michael Götz im Namen der Gemeinde Ebermannsdorf betonte, seien die Pittersberger froh über das Engagement, denn das sogenannte „Gartler-Feeling“ im Dorf habe in den letzten Jahren etwas gefehlt. Zudem wies er darauf hin, dass der Gartenbauverein Pittersberg im November 1979 gegründet worden sei und daher heuer auch sein 40-jähriges Bestehen feiern könne. Der Jahresversammlung im Pfarrheim ging eine Messe voraus. Pfarrer Josef Beer dankte gleichermaßen den Gartlern für ihr Wirken im Ort.

Gedächtnis-Alle

  • Anregung:

    Ein Diskussionspunkt der Versammlung war auf Vorschlag von 2. Bürgermeister Michael Götz, wie die in den 1990er Jahren gepflanzte Allee mit rund 75 Gedächtnisbäumen entlang der Straße in Richtung Arling wieder aufgehübscht werden kann.

  • Maßnahmen:

    Wildwuchs und Wucherungen an Bäumen sollten entfernt werden. Kreisfachberater Arthur Wismet hatte dazu seine Hilfe angeboten. Mit der Gemeinde werde dies abgestimmt.

Wie Vorsitzender Büchold erklärte, zähle der Verein derzeit 68 Mitglieder. Er appellierte an alle, im Kräutergarten mitzuarbeiten – auch die Kinder könnten dabei viel lernen. Im Arbeitsbericht erinnerte er zum Beispiel an den Bittgang der Gartler 2018 zum Flurkreuz am 517 Meter hoch gelegenen Weberhözl und dankte dem Singkreis für die Gestaltung der Messe, die dort gefeiert wurde. Er erwähnte den Besuch des Kneipp-Vereins Wackersdorf mit dessen Vorsitzender Theresia Lorenz im Kräutergarten und verwies ebenso auf die immer fachlich fundierten Vorträge von Kreisfachberater Arthur Wismet. Mit dem Martinszug sowie dem Glühwein-Abschluss in der Mehrzweckhalle des Pfarrheims habe man den Familien mit Kindern große Freude gemacht.

Kassier Gustav Meierhofer erläuterte im Detail die Kassenzahlen, Prüferin Angela Bias empfahl darauf hin die Entlastung von Kassier und Vorstandschaft. Die Versammlung folgte dem Vorschlag einstimmig.

Büchold dankte besonders Gerätewart Eduard Helldörfer für die Pflege und Verwaltung des großen und wichtigen Geräteparks für die Mitglieder. Er wies darauf hin, dass es wieder ein Sommernachtsfest im romantischen Kräutergarten geben werde. Jürgen Damm wurde beauftragt, einen eigenen Stromanschluss im Kräutergarten zu prüfen und Kosten zu ermitteln. Eine Gartler-Brotzeit beschloss den Abend mit umfangreichem Meinungsaustausch. (smg)

Erhalten Sie täglich die aktuellsten Nachrichten aus der Region bequem via WhatsApp auf Ihr Smartphone. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht