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Projekt

Eine neue Kinderkrippe wird gebaut

Im Ebermannsdorfer Kindergarten ist kein Platz mehr. Bei der Planung will die Gemeinde alle beteiligen.

Einen regen Ideenaustausch gab es beim ersten Planungsgespräch zwischen (v.l.) Susanne Michallok (Sachbearbeiterin Kindergarten), Kindergartenleitung Marina Hildebrand, 1. Bürgermeister Josef Gilch, Geschäftsleitung Liane Kern und Architekt Erhard Retzer. Foto: Sabiha Coskun
Einen regen Ideenaustausch gab es beim ersten Planungsgespräch zwischen (v.l.) Susanne Michallok (Sachbearbeiterin Kindergarten), Kindergartenleitung Marina Hildebrand, 1. Bürgermeister Josef Gilch, Geschäftsleitung Liane Kern und Architekt Erhard Retzer. Foto: Sabiha Coskun

Ebermannsdorf.Um die kleinsten und wichtigsten Bürger im Gemeindebereich ging es beim ersten Termin zur Bauplanung der neuen Kinderkrippe im Bereich der „Neuen Mitte“. Gemeinsam besprachen sich dazu neben dem Gemeindechef Josef Gilch der zuständige Architekt Erhard Retzer vom Planungsbüro Brummer und Retzer, die Geschäftsleitung Liane Kern, die Kindergartenleiterin Marina Hildebrand und die zuständige Sachbearbeiterin für den gemeindlichen Kindergarten, Susanne Michallok.

Die Gemeinde Ebermannsdorf betreibt aktuell den Kindergarten Sonnenschein mit vier Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen und ist mit insgesamt 107 Kindern platztechnisch am Limit, so eine Mitteilung. Die Geburtenzahlen steigen und die Nachfrage aus der Bevölkerung ebenfalls. Der Gemeinderat habe deshalb den Neubau einer dreigruppigen Kinderkrippe beschlossen. Bis zur Fertigstellung, die für 2021 geplant ist, wird improvisiert. Die Bewegungshalle wurde zu einem sechsten Gruppenraum umfunktioniert und das Turnen findet in der Schulturnhalle statt. Zudem ist im gesamten Kindergarten derzeit kein Raum frei, in dem man sich mit allen Kindern gleichzeitig, beispielsweise für ein Fest, treffen könnte. Ebenso fehlen Sozialräume für das Personal. Wie es heißt, seien vor zehn Jahren im selben Gebäude nur 70 Kinder von zehn Mitarbeiterinnen betreut worden. Heute sind es insgesamt 107 Kinder mit 19 Mitarbeiterinnen – und das Gebäude sei nicht größer geworden.

Erste Pläne

  • Standorte:

    Beschlossen hat der Gemeinderat, den Kindergarten „Sonnenschein“ im bestehenden Gebäude an der Bergstraße zu belassen. Die Kinderkrippe soll dann im Bereich der „Neuen Mitte“ Ebermannsdorf neu gebaut werden.

  • Verbindung:

    Besprochen hat der Gemeinderat zu dem Projekt bereits, dass die neue Kinderkrippe in den ersten Stock des Bürgerhauses einziehen soll. Damit bildet der Kindergartenwald das räumliche Band zwischen den beiden Betreuungseinrichtungen in der Gemeinde Ebermannsdorf.

„Nachdem die Geburtenzahlen in den vergangenen Jahren meine Erwartungen weit übertroffen haben und wir gerade weitere Baugebiete planen, die für steigende Einwohnerzahlen sorgen, müssen wir unsere Pläne zügig umsetzen“, so Bürgermeister Gilch.

Kindergartenleiterin Marina Hildebrand hatte sich bereits mit ihrem Team besprochen und ein paar Ideen zum ersten Treffen mitgebracht. Architekt Retzer zeigte den Anwesenden ausgewählte Positivbeispiele von bestehenden Kinderkrippen. Bei einem Neubau einer Kindertagesstätte hat man die größte Chance, die Räumlichkeiten noch stärker nach den Bedürfnissen der Kinder, Fachkräfte und Eltern auszurichten, sagte er. Am besten gelinge dies, wenn alle Gruppen bereits frühzeitig bei der Planung aktiv mitwirken könnten. Darauf werde die Gemeinde besonderes Augenmerk legen, versicherte der Bürgermeister. (aps)

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