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Fasching

Faschingsfans tanzten beim Bürgerball

Fantasievoll maskiert strömten zahlreiche Gäste nach Ebermannsdorf. Die Narrhalla Rieden sorgte für ein Glanzlicht.
Von Christine Wendl

Auch diese bezaubernden Indianersquaws haben den Tanz beim Bürgerball genossen. Foto: awe
Auch diese bezaubernden Indianersquaws haben den Tanz beim Bürgerball genossen. Foto: awe

Ebermannsdorf.Ein scheinbar gut durchtrainierter Superman namens Andreas Denk, der Frontmann des Bürgerball-Organisationsteams, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der vorangegangenen Werbekampagne. Natürlich ist kein Termin der Passende für alle, so dass sicherlich viele, die ebenfalls gern zum Bürgerball gekommen wären, genau an diesem Abend leider keine Zeit hatten. Andere mussten wahrscheinlich das Bett oder die Couch hüten – es grassiert ja gerade eine mittelschwere Grippefalle im ganzen Land.

Die bezaubernden vier Jahreszeiten bereicherten auch den Bürgerball. Foto: awe
Die bezaubernden vier Jahreszeiten bereicherten auch den Bürgerball. Foto: awe

Zum Glück waren jedoch die meisten Faschingsfreunde gesund und fanden den Weg in die Mehrzweckhalle im DomCom. Die fantasievoll verkleideten Gäste bevölkerten auch bei der zwölften Ausgabe des beliebten Faschingsballs in der Vilstal-Metropole Ebermannsdorf die Tanzfläche und ließen sich von den bestens gelaunten Musikern der Band Topsis begeistern.

Während die etwas älteren Besucher, also die etwa über Vierzigjährigen, bereits pünktlich zur Einlasszeit ihre Plätze eroberten, erschienen die Jüngeren erst etwas später, zum Teil bereits „vorgeglüht“ auf der beliebten Faschingsparty. Insgesamt ergab sich ein angenehm buntes Publikum, sowohl optisch als auch in natura.

Ereignisse im Ort als Inspiration

Superman und Superwoman schwangen ganz geerdet ausschließlich die Tanzbeine. Foto: awe
Superman und Superwoman schwangen ganz geerdet ausschließlich die Tanzbeine. Foto: awe

Auch beim Bürgerball war Artenvielfalt definitiv angesagt. Die langbeinigen Schönheiten, die die vier Jahreszeiten darstellten, gaben ebenso davon Zeugnis wie die vielen gelb-schwarz gestreiften Bienchen. Aber auch Cowboys und Indianer schwangen ihre Tanzbeine, mischten sich unter die alten Römer und ließen sich von Musketieren, lachenden Smileys und fröhlichen Teufelchen mitreißen.

Der Bürgerball

  • Tradition:

    In diesem Jahr wurde zum zwölften Mal in Ebermannsdorf bei einem Bürgerball gefeiert. Nur während der Renovierung der Mehrzweckhalle konnte er nicht stattfinden.

  • Organisatoren:

    Zehn Mal haben Erich Meidinger und Thomas Krybus den Ball organisiert, letztmals 2017. Nachfolger als Organisator ist Andreas Denk, der mit seinem Team im vergangenen Jahr die Feuertaufe bravourös bestanden hat.

Herr Doktor führte seine Assistentin zum Tanz, genau wie der Kapitän seine Matrosin, der Gärtner sein beschürztes Pendant und sogar der Herr Toaster sein Kaffeekännchen. Spaß hatten auch einige der jüngst dem Projekt Neue Mitte zum Opfer gefallenen Bäume, geschickt um junge Männer drapiert. Mit der repräsentativen Artenvielfalt war der ganze Ball so sehr nah am aktuellen Zeitgeschehen im Ort und in Bayern. Wie immer war auch die Halle herrlich geschmückt. Auch das kulinarische Angebot für die hungrigen Maschkerer stärkte für den Abend; wahlweise bot es eine gute Unterlage für die Drinks, die man in der Bar zu sich nehmen konnte.

Küsschen für den Organisator

Chef-Organisator Andy Denk wird von den Gardemädchen zur Ordensverleihung begleitet. Foto: awe
Chef-Organisator Andy Denk wird von den Gardemädchen zur Ordensverleihung begleitet. Foto: awe

Andreas Denk erhielt für seine Mühen einen glitzernden Orden und die dazugehörigen Küsschen von Prinzessin Tamara I., die zusammen mit ihrem Prinzen Andreas II. und der beneidenswert beweglichen Garde der Narrhalla Rot-Weiß-Gold aus Rieden für eine tänzerische Augenweide beim Bürgerball sorgten.

Alles rund um den Fasching in Amberg lesen Sie hier.

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