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Freizeit

Feen und Rittersleute beim Sommerfest

Das Kindergartenjahr über beschäftigen sich in Ebermannsdorf Kinder und Erzieherinnen mit Märchen. Sie ernten viel Applaus.
Von Christine Wendl

Der Prinz küsst beim Sommerfest des Kindergartens Dornröschen wach.  Foto: Christine Wendl
Der Prinz küsst beim Sommerfest des Kindergartens Dornröschen wach. Foto: Christine Wendl

Ebermannsdorf.„Es war einmal …“ ein Sommerfest im Kindergarten Sonnenschein. Alle Gäste fanden Platz im Schatten der großen Bäume auf der Wiese und lauschten der bekannten Melodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, zu der die vielen Kinder – in herrliche Kostüme gekleidet – in den abgesteckten Bereich in der Mitte des Gartens zogen.

Marina Hildebrand hieß die Eltern, Großeltern und Geschwister der Kinder willkommen zum Märchen-Sommerfest, bei dem der rührige Elternbeirat für das leibliche Wohl sorgte und direkt entsprechenden Bratwurstduft zum Fest beisteuerte. Das ganze Kindergartenjahr über beschäftigen sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen mit Märchen, so dass die Kleinen natürlich beim Sommerfest zeigen wollten, was sie dazu alles einstudiert haben. Die ein- bis sechsjährigen Buben und Mädchen waren in altersgemäßen Gruppen zum jeweiligen Märchenstück gekleidet, wobei viele Mütter beim Nähen der Kostüme mitgeholfen hatten. Viele passende Accessoires, mit denen die Kinder ihre Märchenrolle verdeutlichten, hatten sie im Kindergarten selbst gebastelt.

Teamarbeit

  • Applaus:

    Es war eine respektable Leistung des Teams um Marina Hildebrand, die die lange, abwechslungsreiche Märchen-Vorstellung mit den Kindern so zauberhaft und geduldig einstudiert hatten und der kräftige Applaus am Ende war mit Recht verdient.

  • Geschenke:

    Die Kinder überreichten ihren ehrenamtlichen Bus-Begleiterinnen Geschenke für deren zuverlässigen Dienst. (awe)

Mit den Bremer Stadtmusikanten und deren tierischen Unterhaltungen starteten die Allerkleinsten, zum Teil auf den Armen ihrer Erzieherinnen, manche schon ganz mutig auf den eigenen Beinen. Auch die Räuber waren mit dabei, allerdings keine bösen, sondern vielmehr putzig kleine, die nach dem Schlussakkord auch alle in die Arme der Eltern davonstoben. Die jüngsten Kinder aus den Kindergartengruppen waren komplett in Rot eingekleidet und trugen entsprechende Kappen. Kein Wunder also, dass sie das Märchen vom Rotkäppchen auf die Naturbühne brachten.

Die nächstgrößeren Kinder erzählten singend und tanzend von Schneewittchen und den sieben Zwergen, die vor lauter Aufregung und Mamasuchen beinahe vergaßen, im „Bergwerk“ zu graben. Das anschließende Aufgebot an festlich gekleideten Feen und Rittersleuten entpuppte sich schnell als die Geschichte von Dornröschen, das schließlich, nach 100-jährigem Schlaf, von einem ganz besonders tapferen Königssohn wachgeküsst und zur Frau genommen wurde. Zwei der Vorschulkinder begleiteten das Märchen von Dornröschen sogar am Klavier und mit der Flöte, wofür sie einen extra Applaus vom begeisterten Publikum erhielten.

Nach der Vorstellung ging es an den gemütlichen Teil des Vormittags, zu dem sich die Familien auf mitgebrachten Decken niederließen. (awe)

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