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Großer Bahnhof

Josef Huger aus Pittersberg feierte mit vielen Gästen seinen 85. Geburtstag.

Zahlreiche Gratulanten kamen zu Sepp Huger (vorn Mitte). Foto: Michael Götz
Zahlreiche Gratulanten kamen zu Sepp Huger (vorn Mitte). Foto: Michael Götz

Ebermannsdorf.

Der Senior-Schreinermeister Josef Huger vom Pittersberg freute sich dieser Tage herzlich über seinen 85. Geburtstag. Viele seiner Weggefährten gratulierten und feierten mit dem Jubilar beim Wirt im Nachbarort Etsdorf. Sepp Huger ist ein geselliger Mensch mit viel Lebensfreude. Seit dem Tod seiner Gattin Sofie im Jahre 2013 meistert er sein Leben im Haus mit Unterstützung seiner Kinder weitgehend selbst. Der Jubilar ist auch ein fleißiger Kirchgänger, der Glaube habe ihm, wie er sagte, in schweren Zeiten schon viel geholfen.

Josef Huger wuchs in Pittersberg in einer Großfamilie – mit fünf Brüdern und einer Schwester – auf. Seinen Schreinerberuf, den er über alles liebte, erlangte er durch das Handwerk seines Vaters, der der Dorfschreiner war. Als dieser schon früh im Jahr 1957 verstarb, musste Josef den Betrieb übernehmen.

Im Jahr 1960 heiratete er – bei einer großen Hochzeit – seine Sofie. Fünf Kinder entsprossen in den Jahren danach der Ehe. Heute freut sich der Jubilar über seine sieben Enkel und die harmonische Großfamilie, in der sich alle mit Herz um ihren Opa kümmern. Sein Alltag ist auf diese Weise abwechslungsreich, wie er sagte.

Gerne besucht der Huger Sepp, wie ihn alle seine Freunde nennen, die jeweiligen Seniorenveranstaltungen der Nikolauspfarrei, er ist außerdem leidenschaftlicher Waidmann und Naturfreund. Gern ist er in Gesellschaft; das Vereinsleben tut ihm gut, so sagt er, da bleibe man aktiv und kreativ.

Demzufolge hatte der rüstige Jubilar bei seiner Geburtstagsfeier auch viele Gäste. Die Jagdhorngruppe des Jägervereies St. Hubertus Schwandorf unter Leitung von Michael Rester spielte zum Beispiel mit dem „Saujagermarsch“ oder der „Waldkauzpolka“ groß auf, die Pittersberger Böllerschützen ließen zu Ehren von Josef Huger die Salven des Ehrensaluts ganz schön krachen – ein Erlebnis für den Jubilar und alle seine Geburtstagsgäste.

Der Vorsitzende des Jägervereins St. Hubertus, Johann Vornlocher, lobte und dankte Huger als Waidmann für 52 Jahre Treue zum Verein und sein unermüdliches Wirken für die Jagd. Bei jagdlichen Höhepunkten sei der Jubilar auch heute noch stets dabei. Er überreichte ihm als Erinnerungsgeschenk den traditionellen Hubertuskrug.

Glückwünsche und Dank überbrachten dem Jubilar auch die Pfarrgemeinderatssprecherin Theresia Lorenz, die Bergschützen Pittersberg mit Andreas Hammer sowie Richard Scharf von der örtlichen Feuerwehr und Vorsitzender Müller vom Hegering Ensdorf. 3. Bürgermeister Michael Götz schloss sich den guten Wünschen als quasi Ortsvertreter gerne an. (smg)

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