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Ebermannsdorf

Kinder erfuhren viel über die Köhler und ihre Arbeit

Im Rahmen der Köhlerwoche machten sich die Dritt- und Viertklässler der Grundschule mit ihren Lehrerinnen Heidrun Leitz und Ulrike Erlbacher auf zum Köhlerplatz.

Köhler Klaus Scheibl erklärte den Schulkindern, wie der Meiler funktioniert.  Foto: Ulrike Erlbacher
Köhler Klaus Scheibl erklärte den Schulkindern, wie der Meiler funktioniert. Foto: Ulrike Erlbacher

Ebermannsdorf.Dort erzählte ihnen Bürgermeister Josef Gilch mit Köhler Klaus Scheibl von der anstrengenden Arbeit der vergangenen Tage, so die Schule in einer Mitteilung. Drei Wochen lang muss das Buchenholz kontrolliert abschwelen; erst dann wird der Kohlenmeiler geöffnet und die Holzkohle verkauft.

Im Mittelalter hatten die Köhler einen schweren Stand. Scheibl berichtete den Kindern, dass Köhler damals immer etwas Rotes tragen mussten, um als „Unreine“ erkannt zu werden. Da sich viele Menschen vor den „schwarzen“ Leuten im Wald fürchteten, entstand auch das bekannte Kinderspiel „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“. Dabei war die Kohle für die Menschen damals sehr wichtig. In der Hitze des Kohlenfeuers wurde das Amberger Eisenerz geschmolzen und zu Metall verarbeitet. Daraus wurden Gebrauchsgegenstände wie Pflüge oder Waffen geschmiedet.

Gilch las den Grundschülern die Sage von der roten Rebekka vor. Wer wissen will, warum der achteckige Burgturm zur Hälfte einstürzte und warum die Köhler angeblich nachts Rebekkas Lieder hören können, sollte sich die Legende erzählen lassen. Die Grundschüler machten sich nach dieser spannenden und ein bisschen gruseligen Erzählung wieder auf den Weg in die Schule.

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