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Ministerpräsident gratuliert per Video

Der Ebermannsdorfer Bürgermeister Josef Gilch feierte 60. Geburtstag. Gesundheit und Schaffenskraft sind auf der Wunschliste.

Auch die Vertreterinnen des Kindergartens ließen den 1. Bürgermeister an seinem Geburtstag hochleben.  Foto: Michael Götz
Auch die Vertreterinnen des Kindergartens ließen den 1. Bürgermeister an seinem Geburtstag hochleben. Foto: Michael Götz

Ebermannsdorf.Einen lustigen und abwechslungsreichen 60. Geburtstag feierte die Gemeinde „Emerschdorf“ am Faschingssonntag mit ihrem 1.Bürgermeister: Rathauschef Josef Gilch konnte sich dabei über viel Zuspruch und Spontanes von Herzen freuen. Insgesamt rund 130 geladene Gäste, denen Gilch dankte, folgten der offiziellen Einladung der Kommune in den von Wirtin „Agnes“ zum Wiegenfest und Fasching hübsch dekorierten Berggasthof.

Viele seiner Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, darüber hinaus auch OB Andreas Feller aus der Nachbarstadt Schwandorf, waren gekommen, um zu gratulieren, ebenso Landrat Richard Reisinger, wie 2. Bürgermeister Michael Götz eingangs bei der Begrüßung im Namen der Gemeinde betonte. Alle aufgrund von Faschingszügen und andren Verpflichtungen verhinderten Abgeordneten wie zum Beispiel MdB Alois Karl ließen sich entschuldigen. „Wir sind alle gemeinsam guter Dinge, fröhlich und heiter“, spielte Götz auf den 3. März und somit auf den Namenstag an: „Kunigund, da kummt d’Wärm langsam von unt“, meinte er.

Es war ein schönes Fest für den Jubilar mit seiner Familie, wofür auch die Blaskapelle Ebermannsdorf unter der Leitung von Dirigent „Moritz“ sowie der Singkreis Pittersberg unter dem Kommando von Marianne Boßle sorgten. Die Verwaltung der Gemeinde hatte den Tag sorgsam vorbereitet; Liane Kern und Michael Götz hatten alles gut im Griff.

Dank für konstruktives Handeln

Einen besonderen Glückwunsch per Video-Übertragung mitten in den großen Feiersaal erhielt Jubilar Josef Gilch von der Landes-CSU in der Person von Ministerpräsident Markus Söder; dafür sorgten Ortsverbandsvorsitzender Erich Meidinger und Hermann Sturm als dessen „rechte Hand“. Söder dankte dem 1. Bürgermeister für sein konstruktives Handeln an vorderster Front zugunsten seiner Gemeinde Ebermannsdorf und wünschte weiter Gesundheit sowie Schaffenskraft.

Der Singkreis Pittersberg spielte mit seinen Liedern auch bewusst auf das Älterwerden des Gemeindeoberhaupts an: Zusammen mit Otto Stangl an der Zither hieß es „Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten“, dann aber auch meinte mit Blick auf den „60.“ des künftigen Seniors „Nimm dir Zeit, werde still, wenn ein Lied erklingt!“ Gilch nahm sich dies schon ein wenig zu Herzen, dirigierte dann aber im Anschluss auch gleich wieder zusammen mit seiner Gattin Cornelia einen schwungvollen Marsch der Blaskapelle – sehr zur Freude der großen Geburtstagsrunde.

Geburtstagsfeier

  • Weitere Gratulanten:

    Zu den Überraschungen des Geburtstags zählte auch die selbstbewusst auftretende Schönheitskönigin von Pittersberg (Margit Raß), eine bunte Truppe älterer Damen sowie Musik von der Steirischen.

  • Wichtige Stationen:

    1990 zog Josef Gilch mit seiner Familie nach Ebermannsdorf. 2002 zog er für die CSU in den Gemeinderat ein. Seit 2008 ist er 1. Bürgermeister.

2. Bürgermeister Michael Götz gratulierte Rathauschef Josef Gilch im Namen der Gemeinde sowie auch persönlich herzlich. Er überreichte ein Geschenk der Kommune sowie des Gemeinderats und wünschte weiterhin gute Gesundheit. Im Rathaus freue er sich zusammen mit den Räten auf weitere gute Zusammenarbeit im Interesse aller Bürger. Gattin Cornelia erhielt eine bunten Frühlingsstrauß für stets loyale Unterstützung ihres Mannes in auch schwierigen Zeiten der Ortspolitik. Eine Frau, die ihrem Gatten im täglichen Arbeitsalltag den Rücken frei halte, sei „Gold wert“, meinte er. Dem schlossen sich der Singkreis und die Gäste gerne an und meinte in seiner Liederantwort „Alle wir im Saal hier, wünschen dir das Beste, lieber Josef Glück und Freud, zum Geburtstagsfeste!“ Außerdem ließ er den „Sepp“ bei Zitherklängen und gefüllten Gläsern hochleben. Eine frische Rose überreichten die Sängerinnen und meinten „Wahre Freundschaft soll nicht wanken!“ Eine lockere Schunkelrunde brachte Leben in den Saal.

Sketch des historischen Vereins

In sein hintergründigen Grußwort schloss Landrat Richard Reisinger alle anwesenden Bürgermeisterkollegen ein und dankte Josef Gilch auf seine heitere Art. 2.Bürgermeister Michael Götz versuchte in seiner Laudatio auf den Lebensweg des Jubilars einzugehen. Götz verglich den Rathauschef scherzhaft mit seinem Bulldog. Beide Baujahr 1959, beide seien mit den 60 Lenzen ab sofort Senioren und beide seien außerdem topfit! Von daher könne man fröhlich Geburtstag feiern und zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Ein vielseitiges Programm begleitete den Jubilar und seine Gäste in die späteren, gemütlichen Stunden. Der Historische Verein von „Emersch’dorf“ erinnerte sich beispielsweise in einem Sketch mit dem typischem Gong an die Tagesschau früherer Jahre aus Hamburg und brachte so die Gäste zum Lachen.

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