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Sicherheit

Neue Ausrüstung für Pittersberger Wehr

Die akkubetriebene Rettungsschere und der Spreizer sollen die Einsätze erleichtern. Die Gemeinde investierte 29 000 Euro.

Die Aktiven der FFW Pittersberg freuen sich mit dem Rathauschef über die neuen Geräte: v. l. Andreas Wirth, Bürgermeister Josef Gilch, Hubert Huger, Gerhard Büchold, Matthias Wirth, Thomas Fasoldt und der Monteur der Firma Kilian Foto: Michael Götz
Die Aktiven der FFW Pittersberg freuen sich mit dem Rathauschef über die neuen Geräte: v. l. Andreas Wirth, Bürgermeister Josef Gilch, Hubert Huger, Gerhard Büchold, Matthias Wirth, Thomas Fasoldt und der Monteur der Firma Kilian Foto: Michael Götz

Ebermannsdorf.Eine große, langfristig angelegte Investition hat sich die Gemeinde von Ebermannsdorf zugunsten der Feuerwehr Pittersberg geleistet. Die Helfer sollen entsprechend dem Stand der Technik und mit Blick auf Menschenleben bei Unfällen auch weiterhin optimal ausgerüstet sein.

Die aktiven Frauen und Männer der Wehr sind für die zuständige integrierte Leitstelle in Amberg wichtige Einsätzkräfte bei leichten oder auch schweren Karambolagen, zum Beispiel auf der Bundesstraße 85. Deshalb erhielten die Verantwortlichen der FFW einen neuen Rettungssatz mit Schere, Spreizer sowie den beiden Zylindern in modernster, unabhängiger Akku-Ausführung. Die Aktiven können künftig viel einfacher und bei Unfällen schneller und effektiver reagieren. Die gewonnene Zeit kommt dem verunfallten Menschen zu gute. Das FFW-Fahrzeug ist als Stromlieferant für Rettungsschere und Spreizer nicht mehr erforderlich. Die Gemeinde hat dafür rund 29 000 Euro in die Hand genommen, abzüglich der Förderung durch das Land Bayern.

Die Freude bei der Wehr ist groß. Die beiden Kommandanten Hubert Huger sowie Thomas Fasoldt lobten die Unterstützung durch die Kommune und den Gemeinderat. Die Arbeit der Wehr bei quasi Einsatzbereitschaft rund um die Uhr werde vom Bürgermeister samt Rat geschätzt. Hersteller der Ausrüstungsgegenstände ist die Firma Weber. Ein Mitarbeiter der Firma Kilian übergab die Ausrüstung auf der Pittersberger Vereinshöhe der Feuerwehr. Die Wehr wisse um ihre Verantwortung bezüglich Gerät sowie Mensch und wolle ihrer Aufgabe, so Kommandant Hubert Huger, auch weiterhin umfassend gerecht werden.

Die Feuerwehrleute seien jetzt an der Unfallstelle enorm flexibel, die Arbeit am Unfallort sei ohne Schläuche und Kabel mit Einsatzfahrzeug möglich, sagten Hubert Huger und Thomas Fasoldt weiter. Den Brüdern Andreas Wirth (Gerätewart) sowie Matthias Wirth (Atemschutzverantwortlicher) gratulierten beide zur einfacheren Einsatzarbeit wie auch Pflege.

Bürgermeister Josef Gilch dankte der Wehr für ihre Arbeit und dem Gemeinderat für seine Entscheidung. Bei einem Verkehrsunfall zähle jede Minute, das Geld für die neuen Akku-Geräte sei gut angelegt. Die nicht einfachen Einsätze würden dadurch für die Wehr vielleicht etwas leichter. (smg)

Die Geräte:

  • Leistung: Die neue akkubetriebene Rettungsschere hat eine Schneidleistung von gut 100 Tonnen, informierte Kommandant Hubert Huger.
  • Vorteile: Das Feuerwehrauto ist als Stromlieferant nicht mehr erforderlich. Die Pflege ist einfacher.
  • Unterbringung: Nun steht die feste und praktische Verankerung der Geräte im Auto an.

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