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Natur

Neue Blühflächen

Bürgermeister Josef Gilch macht Ebermannsdorf noch bunter.
Christine Wendl

Bürgermeister Josef Gilch (li) und Landschaftsarchitekt Sigi Lösch freuen sich über die gelungene Anlage einer weiteren Blühfläche. Foto: awe
Bürgermeister Josef Gilch (li) und Landschaftsarchitekt Sigi Lösch freuen sich über die gelungene Anlage einer weiteren Blühfläche. Foto: awe

Ebermannsdorf.Ebermannsdorf macht seine Landschaften noch bunter. Auf Feldern, Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten kann es mit der Hilfe jedes Einzelnen noch viel bunter werden. Josef Gilch, Ebermannsdorfs Bürgermeister, hat jetzt zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Sigi Lösch in Pittersberg eine 1750 Quadratmeter große Fläche in ein artenreiches Naturbiotop umgewandelt. Zeitgleich hat sich die Gemeinde dem Netzwerk „Blühende Landschaften“ angeschlossen. Auf der ehemals als Holzlager genutzten Fläche wurden die mageren Schotterbereiche belassen, um dort den Kräutern Lebensraum zu bieten, die eben gerade diese kalkreichen Böden benötigen.

Im Übergang zum benachbarten Acker schützt ein Erdwall vor Pestiziden. Er bietet sich durch seine vielseitige Zusammensetzung als Lebensraum für viele Arten von Kleingetier. Viele Tierarten können sich in dem Schnittguthaufen und in den Hecken ansiedeln oder einen temporären Unterschlupf finden, brüten, die Jungen aufziehen oder auch überwintern. Der neue Naturraum ist Lebensraum für Rotkehlchen und Zaunkönig, Insekten wie Hummeln, Wildbienen, Käfer, aber auch für Kleinsäuger wie Wiesel, Maus und Igel.

Auch Pflanzen, die in den Äckern keinen Lebensraum mehr finden, können sich dort ansiedeln. Zusätzlich eingebracht wurden Kalksteinhaufen, die für Zauneidechsen und andere Reptilien zusätzlichen Lebenslebensraum bieten. Die Gesamtfläche, die noch begrenzt wird von Obstbäumen, wurde eingezäunt, um dort wilde Müllablagerungen zu verhindern. Das blühende Ergebnis ihrer Arbeit begutachteten Gilch und Lösch vor Ort. Gilch freue sich schon auf die nächsten Jahre, wenn das Leben in diesem Naturraum so richtig Einzug gehalten habe. Eine 1800 Quadratmeter große Blühfläche wurde im Frühjahr zwischen dem Industriegebiet Schafhof West und der Autobahn angesät. Weitere 600 Quadratmeter Blühwiese gedeihen bei den Schauhügelgräbern beim Meilerplatz. Weitere Flächen werden folgen. (awe)

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