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Neue Mitte: Bäume werden gefällt

Die Erschließungsarbeiten für das große Ebermannsdorfer Projekt sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Die Baumfällarbeiten für die Neue Mitte haben begonnen. Foto: Kern
Die Baumfällarbeiten für die Neue Mitte haben begonnen. Foto: Kern

Ebermannsdorf.Seit Dienstag vergangener Woche besteht Baurecht für die Neue Mitte in Ebermannsdorf. Nachdem in der November-Sitzung des Gemeinderates einstimmig der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst wurde, konnte nun nach Genehmigung des Flächennutzungsplanes durch das Landratsamt der Bebauungsplan in Kraft gesetzt werden.

Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse und besonders aus Gründen des Vogelschutzes wurde jetzt mit den Baumfällarbeiten auf der Baufläche begonnen. Laut Naturschutzrecht dürfen Baumfällarbeiten nur in den Wintermonaten von Oktober bis einschließlich Februar vorgenommen werden. Um dem gerecht zu werden, wurde die Forstbetriebsgemeinschaft Amberg-Schnaittenbach mit den Arbeiten beauftragt, teilte die Gemeinde mit.

Da die Investoren so schnell wie möglich, spätestens jedoch im Herbst, mit den Bauarbeiten beginnen wollen, musste umgehend gehandelt werden, damit nicht wieder ein Jahr verloren geht. Denn: Sollte nicht diesen Winter gerodet werden, könnte dies erst wieder im nächsten Winter erfolgen.

Teile des anfallenden Holzes werden im gemeindlichen Bauhof zu Brettern und Balken gesägt, Kleinholz wird gehäckselt und für Hackschnitzelheizungen verwendet. Nach Abschluss der jetzigen Arbeiten werden Vermessungsarbeiten für die Planungen der Erschließungsstraßen erfolgen und Erdauffüllungen zur Geländevorprofilierung. Die Fläche wird auch dieses Jahr von der Baufirma, die den neuen Kanal in der Hauptstraße erstellt, als Baulager und Baustelleneinrichtungsfläche benötigt. Im Sommer wird zudem im unteren Bereich die neue Druckerhöhungsanlage entstehen.

Die Gemeinde Ebermannsdorf ist guter Dinge, dass noch heuer mit den Tiefbaumaßnahmen zur inneren Erschließung der Neuen Mitte begonnen werden kann, heißt es weiter. Als Nächstes werde der Gemeinderat einen Hochbauplaner suchen, der Bürgerhaus und Rathaus plant. Auch seien diverse Besichtigungsfahrten zu ähnlichen Gebäuden geplant und Arbeitskreise zu den Themen Energie, Bürgerpark und Senioren.

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