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Politik

Schwartz betont, wie wichtig Europa ist

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz sprach in Pittersberg lokale und überregionale Themen an.
Von Michael Götz

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz sprach zur aktuellen Welt- und Landespolitik. Foto: Michael Götz
CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz sprach zur aktuellen Welt- und Landespolitik. Foto: Michael Götz

Ebermannsdorf.CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz sprach kürzlich über aktuelle politische Themen im Pittersberger Schützenheim. CSU-Ortsvorsitzender Erich Meidinger hieß neben vielen Gästen besonders Bürgermeister Josef Gilch und alle CSU-Gemeinderäte willkommen. Dank galt Paul Augsberger, der aufgrund seines 80. Geburtstags das Essen spendiert hatte. Die fünf Damen des Küchenteams sowie die Zuhörerinnen erhielten von Meidinger Rosen.

Dr. Schwartz ermutigte die Zuhörer, sich bei der aktuellen Orts- und Landespolitik klar zu positionieren, auch um den Menschen Verunsicherungen und Zukunftsängste zu nehmen. Er sprach die immer freitags für den Klimaschutz demonstrierenden Schüler an und fragte: „Könnte man das mit Blick auf die Schulpflicht nicht auch am Wochenende machen?“ Klimaschutz sei notwendig, stellte er nicht infrage. Aber warum seien dann Grüne und SPD im Landtag gegen eine Verankerung in der bayerischen Verfassung?

Schwartz sieht Volksbegehren kritisch

Zum Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ meinte er, den Landwirten werde einseitig die Schuld für das Insektensterben zugeschoben. Alle dürften nicht so tun, als liege der Umweltschutz in Bayern am Boden, mahnte er. Das Wasser der Vils beispielsweise sei viel besser geworden. Die Menschen nähmen viel Positives beim Schutz für Tier, Boden und Luft gar nicht mehr wahr, sagte er. Der Redner erinnerte an die Regierungserklärung von Markus Söder im Herbst 2018, der gesagt habe: „Ich will, dass es allen Bayern besser geht.“ Der Ministerpräsident habe damit das Soziale im Lande, das Ausgleichende sowie die gleichen Chancen für Jedermann bei auch eigenen Anstrengungen gemeint.

Diskurs/Einladung

  • Diskussion:

    Eine rege Diskussion entbrannte zu den Themen Breitbandausbau am Pittersberg, dem Flächenfraß in Bayern allgemein und zum Volksbegehren „Rettet die Bienen". Zum Volksbegehren “ meinte Dr. Harald Schwartz, den Landwirten werde einseitig die Schuld für das Insektensterben zugeschoben. Zum gleichen Thema sagte Georg Straller, man müsse mit den Leuten reden, um sie vom richtigen Weg der Unterstützung der Natur zu überzeugen.

  • Einladung:

    Dr. Harald Schwartz ist Vorsitzender des Petitionsausschusses. Zu den regelmäßigen öffentlichen Sitzungen jeden Mittwoch im Landtag in München ab 9.15 Uhr lud er die Bürger ein. (smg)

Wer dazu gesundheitlich nicht in der Lage sei, dem müsse für ein menschenwürdiges Leben geholfen werden. Realistische Einstellung sei gefragt, nicht überzogene. „Und trotz des digitalen Ausbautempos musst du als Bürger auch lesen, schreiben und rechnen können“, sagte er. Die Technik des Verbrennungsmotors in kürzester Zeit kippen, fragte er in die Runde, womit rechtfertigen wir dann eigentlich unseren künftigen Wohlstand? Auch was im Zusammenhang mit dem Brexit in Großbritannien laufe, sei eine Lachnummer und berge Gefahren.

Schwartz warb um Unterstützung für Manfred Weber

Das Zusammenwachsen Europas sei eine echte Errungenschaft. Er plädierte für mehr Kompetenzen für die EU-Abgeordneten, auch bat er die Zuhörer, Spitzenkandidat Manfred Weber aus Niederbayern bei der Europa-Wahl am 26. Mai zu unterstützen. „Bei der CSU hast du bayerische Kandidaten, die du wählen kannst, und die sich dann auch für die Bürger vor Ort einsetzen. Dazu brauche es als Politiker auch Mut sowie eine gesunde Einstellung und guten Willen.“

Zu den Äußerungen von Ralph Brinkhaus, des Vorsitzenden der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion, des künftig richtigen Bundeskanzlers für unser Land meinte der Landtagsabgeordnete, er sei für die strikte Trennung von Kirche und Staat, wenn man an die Vergangenheit bis zur Säkularisation um 1803 und die Jahre danach denke. Nicht die Religion sei das Entscheidende, sondern die richtige, kompetente Person.

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