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Bilanz

Das Miteinander bringt Initiativen voran

Vielfältig sind die Projekte des AOVE e. V. im Raum Amberg-Sulzbach – von der Energie über soziale Themen bis zur Kultur.

Neben vielfältigen Initiativen zu den Themen Energie und Klimaschutz ist das Engagement für Senioren ein Schwerpunkt für die AOVE.
Neben vielfältigen Initiativen zu den Themen Energie und Klimaschutz ist das Engagement für Senioren ein Schwerpunkt für die AOVE. Symbolfoto: dpa

Hahnbach.„Gemeinsam“ heißt das Zauberwort der Regionalentwicklung Obere Vils-Ehenbach, wie der Vorsitzende des AOVE e. V., Hans-Martin Schertl, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung deutlich machte. Er wurde als deren Vorsitzender für weitere vier Jahre wiedergewählt.

Gemeinsam, so der Vorsitzende, sind die AOVE-Kommunen in einem arbeitsintensiven Jahr neue Projekte angegangen und haben bestehende weiterverfolgt. Als Schwerpunkte nannte er die Umsetzung des Gewässerentwicklungskonzeptes, die Aktivitäten im sozialen Bereich („Alt werden zu Hause“), die Planung zur Optimierung des landwirtschaftlichen Kernwegenetzes sowie das breitgefächerte Spektrum des Themas „Energie“.

Die Tätigkeiten würden sich aber nicht nur auf die AOVE-Kommunen beschränken, sondern oft auch auf den gesamten Landkreis Amberg-Sulzbach. So zeigte sich die AOVE-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Naturpark Hirschwald für die Antragstellung zur staatlich anerkannten Ökomodellregion Amberg-Sulzbach verantwortlich. Auch bei der Entwicklung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes Amberg-Sulzbach sowie bei der Vorbereitung zum Leaderprojekt „Erfassung historischer Kulturlandschaften“ habe man aktiv mitgearbeitet. Durch eine Werbeaktion bei den amtierenden Kommunalvertretern konnte die Mitgliederzahl auf 136 gesteigert werden, freute sich Schertl.

Klimaschutzkonzept umsetzen

In ihrem ausführlichen Bericht ging Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer auf die Schwerpunkte der Regionalentwicklung ein. Aktuell habe die konsequente Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der AOVE mit Unterstützung von Klimaschutzmanager Markus Schwaiger eine hohe Priorität. Neben den schon lange laufenden AOVE-Bürgersonnenkraftwerken, den Fernwärmenetzen der AOVE-Bio und AOVE-BürgerEnerige eG wurden viele weitere kommunale und interkommunale Projekte angegangen: zum Beispiel die Umrüstung von Innenbeleuchtungen auf LED, die Koordinierung der KUBUS Bündelstromausschreibung, die Optimierung der Fernwärmenetze, die Vorbereitung Förderantrag E-Mobilität. In enger Zusammenarbeit mit der Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises, Katharina List, seien das Projekt „PV-Eigenverbrauchsinitiative“, die Informationsreihe „InfoTour AS“, Hausmeisterschulungen und die Reaktivierung der kommunalen Energiebeauftragten in die Wege geleitet worden.

Wahl der Vorstandschaft

  • Spitze des Vereins:

    Bei der Neuwahl wurde Hans-Martin Schertl als Vorsitzender des AOVE e. V. bestätigt. Seine beiden Stellvertreter sind Hermann Falk und Hans-Jürgen Strehl.

  • Weitere Mitglieder

    Als Beisitzer fungieren Peter Dotzler, Willi Hoffmann, Markus Nagler und Werner Renner. Veronika Schmalzl unterstützt den AOVE-Vorstand als kooptiertes Mitglied.

Bayerischen Demenzpreis erhalten

Unter dem Motto „Gemeinsam sozial engagiert“ steht die Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ im Fokus, so Lobenhofer. Unabhängige Beratungen, ehrenamtliche Begleitung von Senioren, Nachbarschaftshilfe, Vernetzung von Angeboten und Senioren sowie Qualifizierung nannte sie als Schlagworte. „Was uns auszeichnet, ist, dass wir auch nach dem Auslaufen von Förderprogrammen an den Themen dran bleiben“, so Lobenhofer stolz. Als Beispiel nannte sie das Thema „Demenz“. Für das Engagement in diesem Bereich sei die AOVE mit dem „Bayerischen Demenzpreis 2015“ ausgezeichnet worden.

Die Heimat näherbringen

„Gemeinsam“ geht es auch beim Thema Kultur, zeigte Lobenhofer in weiter auf. „30 Kulturführer haben uns unterstützt, eine Mischung aus bewährten und neuen Veranstaltungen und Führungen anzubieten.“ Fast 3500 Besuchern aus Nah und Fern habe man so die Heimat näher gebracht.

Mit den Worten „Gemeinsam schaffen wir viel“, dankte Schertl allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr vorbildliches Engagement, Politik und Verwaltung für die Kooperation, sowie dem Amt für Ländliche Entwicklung für die tatkräftige Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit.

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