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Jubiläum

Demografischen Wandel aktiv mitgestalten

Die AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ im Kreis Amberg-Sulzbach kann auf ein großes Netzwerk von Akteuren bauen.

Für besonderes Engagement zeichnete AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner (rechts) den Mitinitiator Josef Hirsch (vorn, 3. von rechts), die Kinaesthetics-Trainerin Margret Hirsch (vorn, 5. von rechts), die Hauswirtschaftsmeisterin Roswitha Hubmann (vorn, 4. von rechts) sowie die Leiterin der Angehörigengruppe Demenz, Erika Brönner (3. von rechts), aus. Foto: AOVE
Für besonderes Engagement zeichnete AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner (rechts) den Mitinitiator Josef Hirsch (vorn, 3. von rechts), die Kinaesthetics-Trainerin Margret Hirsch (vorn, 5. von rechts), die Hauswirtschaftsmeisterin Roswitha Hubmann (vorn, 4. von rechts) sowie die Leiterin der Angehörigengruppe Demenz, Erika Brönner (3. von rechts), aus. Foto: AOVE

Vilseck.Mit Vertretern aus Politik, Kooperationspartnern und fast allen aktiven Ehrenamtlichen feierte die AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“ auf der Burg Dagestein in Vilseck ihr zehnjähriges Bestehen.

„Das Projekt „Alt werden zu Hause ist für unsere Kommunen ein wertvoller Baustein in der Seniorenpolitik, da es nicht auf die klassischen Aufgaben einer Kommune ausgerichtet ist“, sagte AOVE-Sprecher Bürgermeister Bernhard Lindner in seinem Grußwort. Drei Aspekte machten „Alt werden zu Hause“ für die Kommunen so wertvoll: Passgenaue Hilfe für Betroffene, die Verzahnung von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern und die ständige Weiterentwicklung des Leistungsangebots.

Dank galt den Alltagsbetreuern für ihren Einsatz (Ausschnitt). Foto: AOVE
Dank galt den Alltagsbetreuern für ihren Einsatz (Ausschnitt). Foto: AOVE

Dr. Christine Schwender vom Seniorenreferat des Bayerischen Sozialministeriums würdigte das Projekt als „zehn Jahre großartiges Engagement“ für ältere Menschen. „Sie setzen sich mit Weitblick und Sensibilität im Miteinander dafür ein, nicht nur die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen, sondern diesen auch aktiv mitzugestalten“, lobte Schwender die Verantwortlichen in der AOVE. In ihrer Laudatio spannte sie den Bogen von den Ehrenamtlichen, die über wertvolle Erfahrungen und über unverzichtbare Ressourcen verfügen, über die Erfolge der beispielhaften bayerischen Seniorenpolitik bis hin zum 7. Altenbericht der Bundesregierung, dessen Motto „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“ lautet.

Die Geehrten

  • Mitinitiator und Engagierte

    Ausgezeichnet wurden auch Josef Hirsch, der Mitinitiator für „Alt werden zu Hause“ und Margret Hirsch, ohne die das Thema „Kinaesthetics“ immer noch ein Fremdwort wäre. Dazu kamen Roswitha Hubmann, die Senioren ihr Wissen über Ernährung bei den Kochkursen vermittelt, sowie Erika Brönner, die die Angehörigengruppe Demenz stets mit Ideen versorgt.

  • Leitung

    Dank galt Monika Hager, die seit zehn Jahren mit viel Herzblut die Koordinationsstelle leitet, und Ingrid Götz, die ihr seit zwei Jahren mit Fachkompetenz und persönlichem Einsatz zur Seite steht.

  • Alltagsbegleiter

    Für rund 14 000 Stunden bürgerschaftliches Engagement wurden die Alltagsbegleiter geehrt, die mit ihren Besuchs- und Begleitdiensten bisher über 100 Klienten unterstützt haben.

AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer blickte auf die Anfänge zurück. „Das Modellprojekt des Sozialministeriums „Altenhilfekonzepte für kleine Kommunen“, für das wir 2006 ausgewählt wurden, war die Geburtsstunde der AOVE-Koordinationsstelle „Alt werden zu Hause“, so Lobenhofer. Unterstützt und finanziert von den verschiedensten Ministerien versuche man, „Alt werden zu Hause“ gemeinsam mit den Kooperationspartnern, den kommunalen Seniorenbeauftragten sowie den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ständig weiter zu entwickeln, beteuerte die Rednerin. „Wir sind stolz darauf, dass verschiedene Teilprojekte, die unseren Federn entstammen, wie zum Beispiel die AOVE-Demenzwochen und die AOVE-Taschengeldbörse, nun im gesamten Landkreis und der Stadt Amberg angeboten werden“, freute sich Lobenhofer.

Die Jubiläumsveranstaltung wurde von den Geschwistern Rosemann aus Vilseck und einer Lesung von Christine Gradl aus Hirschau umrahmt.

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