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Initiative

Die Heimat in den Augen Jugendlicher

Amberg-Sulzbach ist eine der Modellregionen bei der Beteiligung junger Leute – und da passiert alles per Smartphone.

Landrat Richard Reisinger und die kommunale Jugendpflegerin Claudia Mai freuen sich, dass der Landkreis Amberg-Sulzbach bei der Beteiligung von Jugendlichen eine Vorreiterrolle hat. Foto: Christine Hollederer
Landrat Richard Reisinger und die kommunale Jugendpflegerin Claudia Mai freuen sich, dass der Landkreis Amberg-Sulzbach bei der Beteiligung von Jugendlichen eine Vorreiterrolle hat. Foto: Christine Hollederer

Amberg.Kommunale Jugendarbeit und Kreisjugendring Amberg-Sulzbach starten mit einem Modellprojekt in Edelsfeld: 200 junge Menschen aus dem Gemeindegebiet erhielten kürzlich eine Einladung per Post mit der Aufforderung, sich Gedanken über ihre Heimat zu machen: Was gefällt ihnen besonders gut, wo sehen sie Veränderungsbedarf, was sind Ziele und Wünsche – das sind die zentralen Aspekte.

Große Befragung Jugendlicher

Bekannt als Zukunftswerkstatt erfährt dieses Format der Beteiligung nun einen neuen Anstrich: Alles soll online passieren. „Mit diesem Ansatz wollen wir mit der Zeit gehen und die jungen Leute über ihr am häufigsten gebrauchtes Medium erreichen: das Smartphone. Schnell, einfach und dennoch mit einem gemeinsamen, realen Projektabschlusstreffen“, erläutert die kommunale Jugendpflegerin Claudia Mai zum Projekt.

Edelsfeld ist eine von vier Gemeinden aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, die sich an dem Modellprojekt des Bayerischen Jugendrings beteiligt. Bereits Anfang des Jahres wurden rund 6000 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Bayern im Alter von 14 bis 27 Jahren zu ihren Beteiligungswünschen befragt. Welche gesellschaftlichen und politischen Themen bewegen Jugendliche? Wie sieht echte Partizipation in der Kommune aus? Was fördert und was hindert junge Menschen, sich politisch in der Gemeinde zu beteiligen? Die Ergebnisse werden von einer Hochschule ausgewertet und sollen im Januar 2018 veröffentlicht werden.

Das Projekt

  • Teilnehmer

    Vier Gemeinden aus dem Landkreis beteiligen sich am Modellprojekt des Bayerischen Jugendrings. Edelsfeld macht den Anfang, die weiteren Kommunen sind Ebermannsdorf, Schnaittenbach und Sulzbach-Rosenberg.

  • Informationen

    Weitere Informationen können bei der Jugendpflegerin Claudia Mai oder auf der Homepage www.koja-as.de eingeholt werden; erreichbar ist Claudia Mai unter Telefon (0 96 61) 5 28 58 oder per E-Mail info@koja-as.de .

Neue Form, Kontakt aufzunehmen

Der Landkreis Amberg-Sulzbach ist eine von sieben Modellregionen in Bayern, die dieses neue Beteiligungsformat testen. „Die Ergebnisse und Erfahrungen mit der neuen Form mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen stellen wir als Best-Practice-Beispiel für andere Regionen gerne zur Verfügung“, betonte Landrat Richard Reisinger, erfreut darüber, dass Amberg-Sulzbach einmal mehr als Landkreis Vorreiter sei.

Die Kommunale Jugendarbeit und der Kreisjugendring Amberg-Sulzbach stehen als Ansprechpartner zu dem Projektvorhaben zur Verfügung und gaben zugleich den Startschuss für den Beteiligungsprozess. Die einzelnen Projektschritte sind außerdem in einem kurzen Videofilm beschrieben. Dieser ist online einsehbar unter www.koja-as.de. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse und ein Vor-Ort-Termin mit dem Bürgermeister ist im Juli 2017 angesetzt.

Was zum Beispiel Kinder aus Kümmersbruck bei der Zukunftswerkstatt 2015 erkundet haben, können Sie hier nachlesen!

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