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Handwerk

Einer der innovativsten Berufe beim Bau

Neun Männer, die bei Unternehmen in der Region Amberg-Sulzbach gelernt haben, erhielten ihren Gesellenbrief als Zimmerer.

Glückwünsche galten den erfolgreichen jungen Zimmerern, die bei Betrieben in der Region Amberg-Sulzbach ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen haben. Foto: cft
Glückwünsche galten den erfolgreichen jungen Zimmerern, die bei Betrieben in der Region Amberg-Sulzbach ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen haben. Foto: cft

Freudenberg.Über ihren Gesellenbrief als Zimmerer freuten sich 33 junge Männer. Bei der Abschlussfeier der Sommergesellenprüfung des Prüfungsbezirkes Amberg-Sulzbach, Cham und Schwandorf in Paulsdorf wurden zudem die Prüfungsbesten geehrt. Da heuer die Gesellenprüfung sehr gut ausgefallen ist, durften sich neun künftige Schreinergesellen über Auszeichnungen freuen. Die drei Besten erhielten Geldpreise von 100 bis 50 Euro, weitere sechs einen Buchpreis für ihre guten Noten.

Der stellvertretende Obermeister der Bau-Innung Sulzbach-Rosenberg, Fachgruppe Zimmerer, Georg Strobel, begrüßte besonders auch die Unternehmer, die einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellten, und die Mitarbeiter, die den Azubis zur Seite standen.

Ökologischer Baustoff Holz

Der Obermeister verwies auf den rasanten Wandel, den der technische Fortschritt mit sich bringe, und stellte fest, dass sich das Zimmererhandwerk zu einem der innovativsten Berufe am Bausektor entwickelt habe. Als Stichworte nannte er die Anforderungen zur Energieeinsparung, energetische Sanierungen und vieles mehr. „Wir Zimmerer mit unserem modernen ökologischen Baustoff Holz sind für die Zukunft bestens gerüstet“, betonte er mit dem Hinweis, dass Holz nachhaltig, heimisch und nachwachsend mit einer positiven Auswirkung für das Klima sei.

Qualifizierte Fachleute sind gesucht

Er appellierte an seine jungen Berufskollegen, neugierig gegenüber innovativen Entwicklungen in allen Bereichen des Lebens zu bleiben. Nur wer neugierig sei, entwickle Interesse an einer Sache und sei bereit sie, zu erlernen. „Das wichtigste Kapital jedes Unternehmens sind seine Mitarbeiter“, sagte Strobel und forderte dazu auf, Verantwortung und Engagement zu übernehmen, um das Überleben der Firma und damit auch seine eigene Existenz zu sichern. Er legte den jungen Zimmerern die vielen Möglichkeiten der Aus- und Fortbildung ans Herz. „In Zukunft werden hervorragende qualifizierte Facharbeiter mehr denn je gesucht“, unterstrich er.

Die erfolgreichen Gesellen

  • Prüfungsbeste

    Zu den Prüfungsbesten gehörten auch Nikolas Etzold (HolznerHaus GmbH, Amberg) und Lukas Hammer (Holzbau Schuller, Ammerthal)

  • Die Zimmerer

    Aus dem Bereich Amberg-Sulzbach erhielten den Gesellenbrief: Alexander Dykun (Rudolf Munker, Sulzbach-Rosenberg); Nikolas Etzold (HolznerHaus, Amberg); Tobias Feilner und Valerian Harrer (beide Holzbau Christian Reil, Hirschau); Michael Fleghel (Fa. Schraml, Kastl); Lukas Hammer (Holzbau Schuller, Ammerthal); Sven Moser (Holzbau Steger, Sulzbach-Rosenberg); Christopher Hiltl, Lukas Schönberger (beide Fa. Dieter Kohl, Edelsfeld). (cft)

Handwerk ist anpassungsfähig

Auch stellvertretender Landrat Franz Birkl ging auf die vielen Möglichkeiten der beruflichen Zukunft ein. Der 3. Bürgermeister der Gemeinde Freudenberg, Benno Schißlbauer, rief dazu auf, „mit Kopf, Herz und Verstand den Alltag anzugehen“.

Kreishandwerksmeister Hans Weber stellte heraus, das Handwerk beweise immer, dass es flexibel und anpassungsfähig sei. Oberstudiendirektor Siegfried Zistler von der Berufsschule lobte das Engagement seiner ehemaligen Schüler, unter denen sich duale Studenten befanden. Elf von ihnen erreichten mit dem Berufsschulzeugnis zudem den Mittleren Schulabschluss. Drei Einser-Schüler wurden kürzlich im Landratsamt geehrt. Mit dem Schulzeugnis erhalten sechs auch eine Anerkennungsurkunde der Regierung der Oberpfalz. (cft)

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